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Reiten - gebisslos ?   
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sancho
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BeitragVerfasst am: 25.09.2012, 20:48    Titel:   Antworten mit Zitat

hanno iss wieder da, Hurra hurra Blinzeln Wavey001 !
Zitat:
Die Nase eines Equiden in kaum weniger empfindlich als seine Maulwinkel.
Zunge, Gaumen oder Laden sind aber nicht weniger empfindlich als der Nasenrücken wenn man denn mal auf die Wirkungsweise von "Metall im Maul" eingeht! ansonsten Top Darstellung von Zäumung und Hilfen Hanno. Zäumungen sollte man dafür einsetzen wofür sie gemacht sind...zum "festhalten" wurden sie jedenfalls nicht erfunden, auch wenn viele sie hauptsächlich dafür einsetzen. Und die "Hilfen" sollte man dazu einsetzen dem tier zu helfen, nicht es zu zwingen...dann würde es ja "Zwänge" heißen. "Nun setz doch mal die "Zwänge" richtig ein, dann funktioniert der Bock schon. Deine "Zwanggebung" stimmt nicht"! eek! insofern kann ich Marc schon verstehen.

Zum Glücksrad, kann ich mich Loony nur anschließen! Ein "verkanten" konnten wir auch nich fest stellen, bei einer Waagerechten einwirkung würde es denke ich schon verkanten Der LG Zaum wirkt in etwa wie ein sanftes mechanisches Hackamore, also auf Nase Kinn und Genik. Es gibt das Teil auch mit mit Anzügen und Kinnkette, wir benutzen lederriemen, starken Zug sollte man da nicht drauf bringen und wie jede Zäumung muss es absolut korrekt verschnallt sein, wie loony schon anmerkte. Es ist KEIN Ausbildungszaum, meiner Ansicht nach.Meine Frau geht regelmäßig mit dieser Zäumung in die Quadrille. Wir sind sehr zufrieden!
@loony...
Zitat:
die gelegentlichen Abkauübungen an der Hand
Thumbsup Die alten franz. Reitmeister waren davon überzeugt, ohne dem dürfe man gar nicht aufs Tier steigen.
Gruß

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Miss Red
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 08:01    Titel:   Antworten mit Zitat

was würdet ihr zum (gebisslosen) Einreiten empfehlen?
Ich überlege Kappzaum mit Gebiss zu nutzen.

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Grüßle Sandra

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loonylovegood
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 08:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Denke wie Sancho, als Ausbildungszaum würde ich das Glücksrad nicht benutzen.

Kappzaum und Trense eignet sich dagen optimal, bei den Barockreitern wird das auch häufig so gehandhabt (Literaturtipp: Stahlecker - Das Motivierte Dressurpferd. Obwohl der seine Pferde für meinen Geschmack auch ganz gut verzurrt, aber man muss ja nicht alles eins zu eins nachmachen. Ansonsten finde ich das Prinzip der Hand-Sattel-Hand-Methode recht schlüssig. Auch Branderup arbeitet beim Anreiten soweit ich weiss mit Kappzaum und Trense.).

Wichtig ist mMn ein nicht so schwerer, massiger (deutscher) Kappzaum, bevorzuge da eher die Serreta- bzw Cavesson-Artigen ( natürlich weich gepolstert, keine Metallzacken auf dem Nasenrücken...!) mit gut passendem Naseneisen, ohne unnütze Riemen, einzig der Ganaschenriemen muss dran, sowie drei Ringe. Das Gebiss darf auf keinen Fall direkt mit dem Kappzaum verschnallt sein, sonst kommen evtuelle stärkere Einwirkungen immer auch im Maul an, das will man ja vermeiden. Reiten musst du dann vierzügelig.

Berichtest du Großes Lächeln ???
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helga
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 11:24    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo sandra,
willst du damit sagen, dass du schon "was" zum einreiten hast? Thumbsup
..oder sind das die vorueberlegungen zu den vorueberlegungen... Großes Lächeln
Ich empfehle kopfstueck ohne sperr-riemen und ein western-snaffle ohne shanks....damit kommst du jahre-weit!

gruesse von helga

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Schon das Aeussere des Tieres hat etwas an sich, das dem Inneren des Menschen gut tut.
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Miss Red
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 12:26    Titel:   Antworten mit Zitat

helga hat Folgendes geschrieben:

Ich empfehle kopfstueck ohne sperr-riemen und ein western-snaffle ohne shanks....damit kommst du jahre-weit!


Ja,den Lewitzerhengst habe ich auch mit normaler Wassertrense eingeritten(er kannte vorher schon Sattel und Longe habe das dann weitergearbeitet),allerings mit Sperriemen,Kappzaumüberlegungen daher,weil ich mich mit der Wassertrense an der Longe das ein oder andere mal orgentlich hinterhergezogen hat,mit Kappzaum hat man mehr Einwirkungsmöglichkeiten im Falle des Falles Blinzeln
Aber einen Kappzaum für Sehttys wirds wohl nicht geben Cool
Unser Welsh lässt sich so ziemlich mit oder ohne alles reiten was es so gibt,Kappzaum hatte ich auch schon drauf,der hat nur nicht richtig gepasst :-( Am bsten fand ich das Sidepull,das fand auch der gebisshassende Appaloosa damals gut.
Mich hat nur mal das Glücksrad mal interessiert,weil eine ehemalige Bekannte vor Jahren mal meinte,ihre Traberstute würde das sehr stark irritieren durch den Druck aufs Genick.
Wenn das nicht so teuer wäre,hätte ich mir das schon mal für Unseren besorgt...

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Grüßle Sandra

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L
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 13:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Miss Red, kleiner Tipp, google mal das "Blum-Hackamore". Da müsstest du eine tolle Website aus den Niederlanden finden wenn es die noch gibt 00009153 *pfeiffundweg*
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loonylovegood
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 14:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Miss Red hat Folgendes geschrieben:
mit der Wassertrense an der Longe das ein oder andere mal orgentlich hinterhergezogen hat...


Wow1 und jetzt überleg mal, wieviel Druck da auf den Laden bzw wieviel Schmerz da im Maul war...

Mir ist (mittlerweile) absolut unbegreiflich, wie man eine Longe in ein Gebiss einhängen kann!! Selbst wenn das Pferd bravstens seine Runden dreht und die Longe durchhängt, ist da enorm was los im Maul. Halte mal ein Longenende in der Hand (gern auch im Mund) und lass jemanden am anderen Ende durchhängen die Longe leicht schwenken...

Dann lieber mit Halfter, was allerdings sehr unpräzise ist. Zum (vernünftigen, gymnastizierenden) Longieren MUSS es ein Kappzaum sein (ich dachte, du hättest einen und überlegst nur, den auch zum Anreiten zu übernehmen?)

Aber, um das "schimpfen" ein bischen abzumildern Umarm , zu dieser Meinung musste ich auch erst gelangen - früher hab ich das auch so gemacht, machen ja schliesslich alle und ich bekam es so gezeigt. Früher hatte mein Pferd auch Eisen statt Hufschuhe, Gamaschen, Sperriemen und Hilfszügel und verzogene Mähne, was ich heute alles für absolut überflüssig halte Blowkist

Kappzäume gibt es mittlerweile übrigens von Minishetty- bis Kaltblutgröße Blinzeln


Helga, beim Kopfstück ohne Sperrriemen geh ich mit, finde aber für junge Pferde eine Trense mit Shanks (oder Knebel, wie auch immer man es nennt) besser, da die seitliche Einwirkung so besser zu verstehen ist und das Gebiss nicht durchs Maul rutschen kann.
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Miss Red
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 14:17    Titel:   Antworten mit Zitat

es war nicht mein Pferd,sondern meine RB und die besitzer haben das halt so gemacht und ich auch...Er hat mich mit der Doppellonge hinterhergezogen wie mein Haffi damals auch,die hängt man meineserachtens schon in ein Trensengebiss ein Blinzeln

Meinen Kappzaum habe ich verkauft,da er meiner Meinung nach den Nasenrücken unseres Wallachs gequetscht hat-saß mir zu eng auf,das Naseneisen war nur ganz außen anpassbar durch Scharniere.

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Grüßle Sandra

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loonylovegood
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 14:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Shrugani von Doppellonge hab ich null Ahnung... Großes Lächeln Könnte mir aber vorstellen, das das Gebiss da nicht so stark den Schwer- und Fliehräften bzw deren Übertragung ausgesetzt sind, da die Doppellongen doch über den Longiergurt laufen, oder? Grübeln

Ja, den richtigen Kappzaum zu finden, ist nicht einfach. Wenn der nicht richtig passt oder irgendwo quetscht, schadet er mehr, als er nützt. Ich dachte auch immer, so ein beweglicher mit Scharnieren wäre gut anzupassen, mittlerweile denke ich, ein festes Naseneisen, natürlich abgepolstert, ist sinnvoller - wenn es gut zur Nase passt...
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 15:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Natürlich kann Dich ein Haffi mit Trensengebiss an der Doppel-Longe hinterher ziehen....
Aber das liegt doch dann nicht an der Wahl des falschen Gebisses, da ist einfach im gesamten Umfeld, Vorbereitung, Grundausbildung etc. alles schief und falsch gelaufen....

Es ist ziemlich scheißegal, mit welcher Zäumung Du eine Grundausbildung beginnst, so lange die Zäumung nicht aus anatomischen Gründen schon ohne Einwirkung unangenehm ist.
Dass eine Zäumung mit Hebelwirkung - egal ob mit oder ohne Gebiss - von einem jungen Tier NUR als Gewaltandrohung verstanden werden kann, sollte klar sein.
Hat das Tier über Monate (besser Jahre) gelernt, leichten Impulsen von einfach wirkenden Zäumungen in allen Lebenslagen nachzugeben, kann man mit Hebelwirkungen evt. verfeinern, aber das klappt durchaus nicht bei allen Tieren....

Grundsätzlich lässt sich kein Tier mit Metall im Maul besser bremsen, jedenfalls nicht auf längere Sicht.
Zackelt ein Tier im Gelände im Schritt herum, ist es mehr oder weniger verspannt. Drohe ich ihm jetzt "mit Eisen", wird das bestimmt nicht besser.
Mit Ohrfeigen hat noch niemand einem Kind die Angst ausgetrieben, gell?
Ein im Schritt zackelndes Pferd hat Aua im Rücken, zuviel aufgestaute Energie z.B wegen zuviel energiereichem Futter, trägt einen nervösen Reiter oder was auch immer.
Nichts davon lässt sich durch die Wahl der Zäumung beheben....

Ich halte rein gar nichts davon, mit durchhängenden Zügeln zu reiten. Besser ist es, so geschickt mit der Zügelhand zu werden, dass man zwar außer dem Zügelgewicht nichts in der Hand hat, aber blitzschnell feinste Impulse geben kann.
Mit durchhängenden Zügeln geht das nicht, denn es braucht ja Sekundenbruchteile, bis man den Zügel aufgenommen hat.
Bei sehr schweren Zügeln wie den von den alten Kaliforniern benutzen Romals Reins aus geflochtener Rohhaut mit vielen Knoten und zusätzlichem Gewicht durch kurze Kettchen (eigentlich zum Schutz der Rohhaut von "Sabber") ist ein sehr leichtes Durchhängen vielleicht okay, aber nur so wenig, dass die Zügel nicht herum schlackern.
Das ist nämlich der zweite Nachteil von durchhängenden Zügeln, spätestens im Trab kommt da sehr viel Bewegung rein, die sich auf das Gebiss oder die Nasenzäumung überträgt.
Unruhe im Maul oder auf der Nase ist das Letzte, was man will.....

Sandra, wenn Du etwas sehr Altes, aber kaum Bekanntes zum Anreiten nutzen willst, solltest Du Dich mal mit Nicolai Witte befassen, siehe hier: http://reiten-lesen-denken.de/
Dem war auch ziemlich egal, was das Pferd im Maul hatte, dem war beim Anreiten ganz anderes wichtig....

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sancho
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 15:50    Titel:   Antworten mit Zitat

warum man beim Longieren die Longe-ob einzel oder doppel- NICHT ins Gebiss einschnallen sollte wird hier gut beschrieben http://www.hsh-fritz-stahlecker.de/....0Artikel%20Longieren..pdf... auch ist dieser Kapzaum hervoragend zum anreiten wie zur weiteren Ausbildung am Boden zu empfehlen.

Zitat:
Dem war auch ziemlich egal, was das Pferd im Maul hatte, dem war beim Anreiten ganz anderes wichtig....
Eine wirklich wunderbare Einstellung!

Upps,edit by Peter..wegen falscher Thread! Blinzeln

gruß

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loonylovegood
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 16:32    Titel:   Antworten mit Zitat

HannoPilartz hat Folgendes geschrieben:


Grundsätzlich lässt sich kein Tier mit Metall im Maul besser bremsen, jedenfalls nicht auf längere Sicht.
Zackelt ein Tier im Gelände im Schritt herum, ist es mehr oder weniger verspannt. Drohe ich ihm jetzt "mit Eisen", wird das bestimmt nicht besser.
Mit Ohrfeigen hat noch niemand einem Kind die Angst ausgetrieben, gell?
Ein im Schritt zackelndes Pferd hat Aua im Rücken, zuviel aufgestaute Energie z.B wegen zuviel energiereichem Futter, trägt einen nervösen Reiter oder was auch immer.
Nichts davon lässt sich durch die Wahl der Zäumung beheben....

Ich halte rein gar nichts davon, mit durchhängenden Zügeln zu reiten. Besser ist es, so geschickt mit der Zügelhand zu werden, dass man zwar außer dem Zügelgewicht nichts in der Hand hat, aber blitzschnell feinste Impulse geben kann.
Mit durchhängenden Zügeln geht das nicht, denn es braucht ja Sekundenbruchteile, bis man den Zügel aufgenommen hat.
.....


Fjala "zackelt" , weil sie herdenfremde Tiere für ihren Geschmack zu dicht ertragen muss oder weil ihr Grundtempo im Schritt recht hoch ist und sie es nicht mag, für die anderen langsamer zu gehen. Auf zarte Impulse mit Glücksrad reagiert sie nicht gut, auf zarte Impulse an ihrem Gebiss reagiert sie dagegen gut. Bei einem grundsetzlich zackelnden Pferd würde ich sicher nicht das Heil in einer bestimmten Zäumung suchen. Sind wir allein unterwegs, haben wir das Problem nicht, ausser, sie hat sich wegen irgendwas aufgeregt, dann ist es aber auch nach ein paar Minuten wieder gut. Hier hilft es ungemein, durch ein, zwei kleine Aufwärtsparaden die Dehnungshaltung abzufragen, was wiederum für Entspannung sorgt. Bekomm ich mit Glücksrad ebenfalls nicht so gut hin.

Beim Geländerreiten gebe ich insgesamt recht wenig Impulse mit den Zügeln, bremsen und lenken funtioniert bei uns über den Sitz, daher hängen die Zügel durch. Anders sieht es beim Dressurreiten aus, da möchte ich eine sanfte, aber beständige Verbindung zwischen Reiterhand und Maul.

Meine Aussagen beziehen sich meist auf einen bestimmten Kontext, bitte nicht so aus diesem herausholen Augen rollen (sarkastisch) Aufsmaul
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 16:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Okay, Peter...
Nicolai Witte war es ziemlich egal, was das junge, anzureitende Pferd im Maul hatte, solange es eine einfache Wassertrense war....

Was Fjala und ihr Zackeln betrifft, könnte es auch durchaus sein, dass sie eine gewisse Anlehnung über das Maul gerne hat, förmlich sucht.
Wir haben auch so ein Pferd, ziemlich maulsauer gewesen am Anfang, aber trotzdem mit der Hack nicht so wirklich glücklich.
Die Lösung war ein Ledergebiss.
Eines unser drei Mulis liebt die Trense als Spielzeug, ist halt ein "Schnullerkind"...

Nicht jedes Tier mag ohne Gebiss.

Ich mache grundsätzlich keinen Unterschied zwischen Gelände- und Dressurreiten, den gibt es nach meiner Überzeugung nicht.
Jede Reitsituation erfordert konzentriertes, gutes Reiten.
Zum Zusammenspiel der Hilfen sagte Neindorff "Die Zügelhand deutet an, der Schenkel erklärt, der Sitz führt aus".
Das gilt für jede Art der Zäumung.
Und auch für kleine, winzige Andeutungen mit dem Zügel muss man schnell und präzise sein.

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loonylovegood
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 17:19    Titel:   Antworten mit Zitat

Da geb ich dir Recht, Hanno, das man eigentlich sowohl in der Bahn als auch im Gelände immer konzentriert und gut reiten sollte - im Wald gibts aber so viel zu schauen und zu schnuppern und zu hören, und schon sind die Gedanken abgeschweift... Angel ...
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sancho
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BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 18:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Die "wunderbare Einstellung" bezog sich eher auf "dem war beim Anreiten ganz anderes wichtig..", denn was das Tier im Maul hat oder nicht ist in so fern Wursscht, da man das was es im oder ums Maul hat schon ausgiebig vom Boden aus geübt hat. Es geht eher um die Psyche als um die Physe.

Gruß

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