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@ Buffy   
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Santa
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BeitragVerfasst am: 09.09.2018, 15:08    Titel: Buffy springt auf andere Stuten   Antworten mit Zitat

Buffy war natürlich schon mal rossig, aber so richtig fällt es mir nie auf.
Nun haben mich schon mehrere angesprochen, dass Buffy auf die dicke Tinkerstute aufspringt.
Warum macht sie so etwas? Hormone.

Habt Ihr davon schon mal gehört? Muss ich mir sorgen machen?

LG

Claudia

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Dana
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BeitragVerfasst am: 12.09.2018, 08:36    Titel: Buffy´s Tagebuch   Antworten mit Zitat

Ein superlustiges Tagebuch von Buffy + Dir. Und auch schön zu lesen wie Du angefangen hast. Da erklärt sich dann auch dass Du manches Mal Greta/Jule als "Anfängermuli" beschimpft hast Lächeln
Der Extremetrail ist super! Ich werde jetzt über den Winter verladen üben mit Jule und hoffe dann auch nächstes Jahr sowas mit ihr machen zu können. Gestern haben wir schon bei uns auf dem Fahrplatz geübt. Die Idee, das mit Leckerlies (Heucobs) zu verbinden fand sie sehr gut und ging nach kurzer Zeit bereits über die Holzbrücke Blowkist

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Janabaer
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BeitragVerfasst am: 13.09.2018, 06:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn ich den Beitrag zum longieren lese muss ich echt lachen.

Als ich anfing mich mit dem Thema Muli zu beschäftigen habe ich darin total den Charakter meiner Shiba Hündin erkannt.

Der Shiba ist echt das Muli unter den Hunden Hysterics

Ich habe noch nie für so kleine Teilschritte so viel Party gefeiert, so genau gearbeitet mit ebenso viel Humor und dafür auch noch nie so einen sensiblen charakterstarken Hund gehabt.

Shibas brauchen auch genauso viel Abwechslung wie ein Muli. Wie oft höre ich von Shibaneulingen: oh, mein Hund ist der Star beim Agility!!!
Aber immer nur ein bis zwei mal, danach hat so ein Agilityparcours meist jeglichen Anreiz für einen Shiba verloren Großes Lächeln
Und wenn ein Shiba sich nicht selbst für etwas begeistert ist man machtlos. Bestechlich sind die meisten Shibas auch nicht.
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roschels
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BeitragVerfasst am: 13.09.2018, 16:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

Du hattest neulich geschrieben:
"Habe ich heute ein Norddeutsches Rennmuli? Oder das Faultiermuli, was sich kaum bewegen will? Beliebt ist auch das Angsthasenmuli, welches häufig bei Wind auftritt. Dann wird mal eigenmächtig der halbe Reitplatz gesperrt. Unter die Bäume am anderen Ende vom Reitplatz kann man nun wirklich nicht gehen...
Gestern war es nun das verspannte Weltuntergangsmuli, was hinter jeder Ecke einen Freddy Krüger erwartet.
Sie macht ja alles, sie geht überall lang. Aber sie ist so fest und verspannt, das an einen Galopp nicht zu denken ist. Auch habe ich den Eindruck, dass wenn irgendwo ein Häschen aus dem Gebüsch schaut, sie einfach explodiert und durchgeht.... Hat sie nicht gemacht, es waren aber auch keine Häschen unterwegs.
Warum ist sie so? Ich kann es nicht sagen. Es war ein Weg, den wir schon häufig gegangen sind. Wir waren allein unterwegs, aber auch das haben wir schon häufig gemacht.
Was ich dagegen tun kann? Ich glaube hier hilft nur durchhalten. Immer und immer wieder allein ausreiten, die Routine wird es machen. Aber angenehm ist es nicht, auf einem völlig verspannten Muli auszureiten, welches immer kurz vor der Explosion ist, die dann aber doch nicht kommt."

Mein Wotan war früher auch oft bretthart und verspannt, wenn sich bei Wind nur ein paar Äste bewegten und anschließend war er stets sprungbereit, konnte manchmal beim Anblick eines Strohbüschels am Wegesrand keinen Schritt nach vorne machen.
Da er eigentlich gerne lustig drauf ist, die Welt erobern möchte und ich manche Situationen als gefährlich eingestuft habe wegen seiner Ängste, begann ich mit der Ursachenforschung.

Da war als erstes das Mineralfutter. Wir haben hier im Westerwald Magnesium- und Selenmangelgebiet. Also ließ ich ihm Blut abnehmen, schickte Futterproben weg und suchte nach den Ergebnissen ein passendes Mineralfutter. Das brachte schon die erste Erleichterung.
Als meine Physiotherapeutin für ein älteres Pferd hier war und mir für den chinesische Kräuter empfahl, fragte ich sie auch wegen Wotan. Für ihn empfahl sie mir SHEN YIN XU von der Fa VETtherm. Auch diese Maßnahme erwies sich als postiv, die Kräuter bekommt er dauerhaft 1 x täglich.
Schritt 3 war Behandlung Bioresonanz meiner neuen Tierheilpraktikerin.

Inzwischen ist Wotan wieder locker unterwegs, gerade eben haben wir wieder einen schönen Wanderritt gemacht. Dabei war er durchweg entspannt mit wackelnden Ohren unterwegs, immer noch mit Superaufmerksamkeit, aber auch wenn er mal kurz erschrickt, weil tatsächlich ein Reh vor uns den Weg kreuzt, so wird er nicht panisch und gleich nach dem "Hoppla" ist der ganze Kerl wieder weich und locker. Er sieht nun keine Gespenster mehr und läuft gerne im Rennschritt durch die Welt, die ihm jetzt wieder viel besser gefällt.

Vielleicht kannst Du für Buffy auch eine Möglichkeit finden, dass sie entspannter durchs Leben gehen kann?

LG,
Kirsten
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Santa
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 07:10    Titel: Das Muli unter den Hunden   Antworten mit Zitat

@janabaer: Ich dachte immer, Rauhhaardackel sind die Mulis unter den Hunden... Smiley1

Aber ich habe persönlich noch nie ein Shiba gesehen. Nur Bilder, wo sie wie kleine Füchse aussehen und total niedlich sind. Sind Shiba nicht die Gesellschaftshunde in Japan?
Nachdem ich auch so ein selbständiges Exemplar jahrelange hatte (Rhodesian Ridgeback), bin ich nun mit einem Schäferhund total glücklich. Zur Not kann ich einfach kurz brüllen, dann macht sie sofort was sie soll. Ich glaube Dein Shiba würde Dir da "die Mittelkralle" zeigen. Und grade da freut man sich so unglaublich, wenn man ein gemeinsames Ziel findet. Deshalb liebe ich das Muli auch so, wobei eine Quarterhorse (die entsprechen wohl einem Schäferhund) sicherlich einfacher wäre. Aber das wäre ja keine Herausforderung...

@Kirsten: Ein toller Ansatz, vielen Dank dafür. Und stimmt, ich hatte mit einem sehr aufgeregtem Pferd mal gute Erfolge mit Magnesium.
Buffy bekommt natürlich Mineralfutter, aber ob das passend für sie ist, kann ich nicht sagen. Hier sollte ich wirklich mal eine Blutuntersuchung machen.
Vielleicht auch wegen der Hormone, weil sie immer auf der anderen Stute rumreitet.
Und die chinesischen Heilkräuter hatte ich auch schon mal für den Hund, die waren wirklich gut.

Und ich will auch mal einen Wanderritt machen, 2019 fangen wir an. Mal schauen, was sich da ergibt.
LG

Claudia

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Janabaer
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018, 08:02    Titel:   Antworten mit Zitat

@Claudia
Den Shibas sagt man nach, sie wären charakterlich eine Mischung aus Dackel, Terrier und Katze Smiley1
Es sind selbstständige Jagdhunde aus Japan.
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Santa
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BeitragVerfasst am: 15.09.2018, 14:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Dackel und Terrier zusammen wäre schon eine Mischung, um die ich einen Bogen machen würde. Aber die Katze reisst es dann wieder raus.... Interessante Rasse, die bestimmt nicht für jeden Hundebesitzer passt.
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Janabaer
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BeitragVerfasst am: 15.09.2018, 17:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Eben, wie ein Muli Hysterics


Mal ganz ehrlich, auch wenn wir hier Mulis gerade auf Grund ihres starken und nicht immer einfachen Chrakter lieben, wie oft raten wir Leuten davon ab, sich eines an zu schaffen, weil es einfach nicht passt.

Niedliche lange Ohren und der Reiz des besonderen sind eben nicht alles.

So ist es beim Shiba eben auch.

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SCHORSCH
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BeitragVerfasst am: 23.09.2018, 20:25    Titel:   Antworten mit Zitat

DANKE! Macht Mut, zu sehen, daß andere die gleichen Probleme haben.... was Du von Bufffy und der Lenkung und Bremse schreibst könnte 1 zu 1 von Lars sein!
Bitte regelmäßig weiter machen! Wave0000
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Dana
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BeitragVerfasst am: 26.09.2018, 07:36    Titel: Seminar bei mir :-)   Antworten mit Zitat

Liebe Claudia, danke für Deinen Tagebucheintrag. Das hat ja doch einiges in Dir bewegt dass Du beim Seminar dabei warst Herzsmilie Schön dass Du atmest und mutig bist, auch Wege zu gehen die mal eine Herausforderung sein können.

Deine Frage nach Angst oder Vorsicht möchte ich mal aufgreifen: ich denke die Vorsicht resultiert auch aus Erfahrungen die einem Angst gemacht haben. Ich denke in jedem Fall ist VERTRAUEN die Lösung. Vertrauen in sich, Vertrauen in das Leben, Vertrauen in die Umstände. Und ja, es gibt blöde Autofahrer die es offensichtlich auf Mulis abgesehen haben Bangheae Aber dann vertraue ich darauf dass wir da schon gut bei rauskommen. Ist die beste Option wenn ich die Umstände eh nicht kontrollieren kann. Und Du weißt ja: Du kannst Dich nur auf eines konzentrieren. Also lieber darauf, gut über die Brücke zu kommen z.B. Lächeln

Meine nächste Herausforderung wird sein, mit Jule bei Wind und vor allem im Dunkeln spazieren zu gehen. Das ist mal eine ganz andere Nummer. Sie schaut ja schon im Hellen auf Schattenstellen und ist fluchtbereit falls es sich um mulifressende Schatten handeln sollte. Man weiß ja nie. Wow1 Bei Wind war ich am Wochenende unterwegs und sie war sehr guckig. Ich denke ich bin eine sehr sichere Führperson für Pferde, aber wenn mir mein Gefühl sagt dass es jetzt gut ist, ist das auch so und da hör ich auf mich. Bin daher erstmal nur 800 m bei Wind rausgegangen. Lieber eine kurze Strecke gehen und sicher mit 2 Pferden ankommen und dann nochmal üben. Oder wenn ich krank bin, fühl ich mich auch nicht so gut. Und bin nicht mehr so sicher beim führen in Extremsituationen. Daher ist es wichtig, gut auf sich zu hören.

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Santa
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BeitragVerfasst am: 02.10.2018, 22:30    Titel: Kräuter   Antworten mit Zitat

@Kirsten: Für eine genaue Futteranalyse war noch keine Zeit, aber ich habe der Buffy mal Beruhigungskräuter gekauft. Diese bekommt sie nun seit 2 Wochen und ich finde, sie ist entspannter geworden. Vielleicht Wunschdenken, aber das Ergebnis zählt ja.
Und Wind ist wirklich ein Problem. Und ich verstehe es nicht, sie ist doch bei Wind auch draussen. Da stehen auch Bäume. Das ist kein Problem, aber wenn ich dann auf dem Platz bin, ist es ein riesen Problem und das Eselchen geht nicht unter die Bäume...

Hat Jemand Erfahrungen, wie das bei Mulies mit Eicheln ist? Buffy sucht die Eicheln und frisst diese sehr genüßlich. Der Winterauslauf am Offenstall ist voll mit Eicheln. Ich habe schon gelesen, dass Pferde diese wohl nicht so gut vertragen.

lg
Claudia

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roschels
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BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 06:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

bei mir stehen große Eichen neben Auslauf und auch neben der Wiese. In den vergangenen 20 Jahren (seitdem stehen meine Equiden an diesem Ort) gab das keine Probleme. Alle meine Equiden sind scharf auf die Eicheln und ich hätte bei windigem Wetter keine Chance, die aufzusammeln, bevor sie gefressen werden.

Wotan reagiert auch heftiger auf Wind, wenn er außerhalb der Wiese ist. Die Wiese ist fast rundherum von Bäumen eingefasst, da steht er auch drunter, wenn er Schatten oder Regenschutz sucht und es gleichzeitig windet.
Außerhalb der Wiese kann er nicht frei entscheiden, wann es Zeit wird, sich auf und davon zu machen, da hindert der Mensch durch Strick oder Zügel.

LG,
Kirsten
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Santa
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BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 21:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Kirsten,

das mit den Eicheln beruhigt mich ja etwas. Ich werde trotzdem den kleinen Auslauf harken, aber es fallen ja immer wieder welche runter. Aber sie wird dann wohl nicht tot umfallen.

Dein Argument mit dem Wind leuchtet mir ein. Als ich Greyson geritten bin und er vor einem Stein links geschaut hat, musste ich nur kurz rechten Schenkel und rechten Zügel ran und vorwärts denken. Das gab ihm wohl vertrauen und er lief vorbei. Gleiches mit Buffy, sie bleibt sofort stehen. Aber erst wenn ich will, dass sie am Stein vorbei geht. Sie will wohl selber entscheiden, ob das gefährlich ist und selber entscheiden, was sie tut.
Also muss ich nun bei Wind weiter aufpassen und vielleicht da lieber zu Fuss gehen.
Gruss

Claudia

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roschels
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BeitragVerfasst am: 06.10.2018, 06:53    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

als Wotan vor 9 Jahren als Absetzer zu mir kam, war ich sehr erstaunt, dass er auf Wind heftig reagierte. Ich nahm ihn als Handmuli mit, wenn ich den Ardenner geritten habe. Dem war Wind egal und er war ein ruhiger und gutmütiger Geselle. Wenn wir bei windigem Wetter unterwegs waren, gingen wir nicht dicht an der Waldkante längs, sondern nur da, wo etwas Abstand möglich war. Ich ließ die beiden eine Weile lang einfach nur da stehen. Der Ardenner döste meist gemütlich vor sich hin und ich hoffte, dass Wotan dessen Unaufgeregtheit bemerken kann.
Wenn ich mit Wotan spazieren ging, dann anfangs auch nur mit Abstand zu den wehenden Ästen. Wir blieben dann auch stehen und ich erinnerte mich sehr intensiv an lustige Windgeschichten, z.B. wie mein Isi-Mix-Fohlen früher, als er im Herbst als Handpferd mitging und die bunten Blätter wirbelten, gerne lustige Sprünge machte, wohl, um das Treiben der Blätter nachzuahmen.
Muli kann durchaus den inneren Zustand von Mensch bzw anderem Tier wahrnehmen und da denke ich auch, dass Vertrauen aufbauen und nach vorne denken wichtig ist.

Bei schwierigen oder ganz neuen Sachen gehe ich auch am liebsten langsam heran, also wenn Über- oder Unterqueren von Bahn, Bundesstraße oder größeres Gewässer angesagt ist, dann übe ich erst einmal, wenn es ruhig ist. Wenn die Übung sitzt, gehen wir auch bei reichlich Verkehr oder nach Starkregen entspannt drüber oder drunter längs.

LG,
Kirsten
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Janabaer
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BeitragVerfasst am: 23.10.2018, 16:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Es ist immer fies, wenn die Tiere krank sind und man alles nicht so richtig einordnen kann.
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