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(Selbst)Sicherheit unter dem Sattel   
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Beate
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 11:35    Titel: (Selbst)Sicherheit unter dem Sattel   Antworten mit Zitat

Hi Ihr,
ich eröffne hier ein neues Thema, das mich im Moment ziemlich beschäftigt. Zuerst wollte ich es ins Tagebuch schreiben, aber ich denke hier kann es vielleicht vielfältiger diskutiert werden.
Im Moment arbeite ich intensiv daran, Naomi mehr Sicherheit zu geben, beim Alleine-Ausreiten. Mit Begleitung eines anderen Tieres ausreiten ist nicht das Thema; ebensowenig, an der Hand alleine rausgehen - das tun wir ja "von Kindesbeinen an". Aber in der Kombination - "alleine" und "reiten" kann ich ihr anscheinend (noch) nicht genügend Sicherheit vermitteln.
Naomi ist absolut kein Kleber, und es gab bisher zum Glück noch nicht wirkiche Probleme. Aber ich merke ganz deutlich, wie unsicher sie unter dem Sattel alleine draussen ist. Sie ist dann sehr guckig, schreckhaft, abgelenkt. Umgedreht oder so hat sie bisher noch nie, aber ich denke, wenn ich nicht intensiv daran arbeite, ist es eine Frage der Zeit. Und - was ich auf keine Fall möchte, ist in so einem Fall "reinlangen" zu müssen. Sie ist sehr sehr fein zu reiten - im Rahmen ihrer bisherigen Ausbildung - und es widerstrebt mir, sie durch Einwirkung per Gebiss wirklich manuell bremsen zu müssen. Im Normalfall genügt selbst im Gelände ein passives Sitzen, um sie anzuhalten.
So arbeite ich nun an der Gewöhnung des alleine-drausen-geritten-werdens. Als ganz wichtig sehe ich hier eine absolute Ruhe und Gelassenheit an. Was ja eh die Voraussetzung sein muss, damit ein Tier effektiv lernt.
Gestern waren wir ausreiten, und Armin hat mich zu Fuss begleitet, sodass sich Naomi in "Notfällen" an ihm orientieren konnte, was ich auch zuliess. Uns ist sogar 2 x eine Reiterin mit Handpferd begegnet (2 x die gleiche). Naomi war kurzfristig abgelenkt, so dass Armin sie für ein paar Meter an den Strick klinkte, und sobald sie wieder auf mich achtete, den Kopf fallen liess, und normal weiterschritt, klinkte er sie wieder ab. Ich versuche einfach, in der momentanen Phase jegliche Stresssituationen zu vermeiden, und dabei lieber "einen Schritt zurück" zu gehen, ihr aber dafür die Ruhe bewahren und damit die Sicherheit geben, die sie gerade braucht.
Ich bin sehr zufrieden mit ihr, und sie wird sichtbar routinierter und bewahrt wesentlich mehr die Nerven als zu Anfang unserer Allein-Ritte.
Wie seid Ihr dieses Problem angegangen, welche Lösungen haben sich Euch bzw. Eurem Tier da geboten? Bin gespannt...
Grüssle
Beate

_________________
Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses verändern!
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Johnjohn
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 15:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Beate,
ich hatte dieses Problem mit Jungpferden auch schon. Bei einem bin ich in Stressmomenten abgestiegen, hab ihn geführt und bin dann wieder aufgestiegen. Das wurde immer seltener der Fall, bis ich dann gar nicht mehr absteigen mußte.

Andere Jungpferde, die guckig und abgelenkt waren, habe ich draussen gearbeitet, Slalom um Bäume, unebener Boden. Da mussten sie besser aufpassen, sich konzentrieren und das hat ganz gut funktioniert.

Ich hab eine Stute gehabt, verfressen und draussen extrem unsicher zum durchgehen neigend. Bei ihr musste ich ein, zweimal zulangen und sie aus dem Gleichgewicht bringen, was ich nicht wollte. Ich ahtte bei ihr auch das Problem dass sie auf Spaziergängen oder als Handpferd ok war, aber wenn ich oben war, war ich quasi aus ihrem Blickfeld.
Irgendwie kam ich nicht wirklich weiter und es setzte auch kein Gewöhnungsprozeß ein.
Ich hab mir ihre große Verfressenheit zu Nutze gemacht. Ich hab ihr auf dem Platz an der Hand beigebracht, Pfiff heißt stehenbleiben und Leckerli, im Schritt und aus dem Trab.
Dann bin ich aufgestiegen und hab nach dem Pfiff das Leckerli von oben gegeben, erstmal aus dem Stand, dann aus dem Schritt und Trab.

Schließlich habe ich das im Gelände geübt und als wir in die erste Situation kamen in der sie sich wieder aufzog, funktionierte es tatsächlich. Auf den Pfiff schoss ihr Kopf herum und die Lippen bettelten, der Radfahrer war völlig nebensächlich.
Auch sie hat es schließlich gelernt draußen zuverlässig zu sein. Lustigerweise war sie noch Jahre danach mit Pfiff aus jeder Situation anzuhalten oder herbeizurufen.

Ich weiß dass dieses Vorgehen vom reiterlichen her natürlich nicht vertretbar ist, aber ich wußte bei ihr damals einfach nicht wie ich weiterkommen sollte und sie konnte heftig werden.

Sie war die Ausnahme, ansonsten hat es mit mit den anderen Methoden immer gut funktioniert.

Liebe Grüße Marion
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elke
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BeitragVerfasst am: 08.03.2011, 22:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,
an anderer Stelle schrieben wir über die Selbstsicherheit beim Reiten.
In dieses Thema paßt es besser.
Je mehr Streßsituationen geübt werden, desto besser klappt es beim richtigen Streß.
Es gibt ja einige Trailaufgaben und Geschicklichkeitsübungen.
Vom Raschelsack, über Planen , Dosen im Sack, und etliche weitere Gespenster Bigeek00
So kann jeder von jedem Lernen.
Gruß Elke
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 09:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Beate , du schreibst über Naomi als würdest du über Mikado schreiben . Genau das Selbe ,aber erst seit meine Tochter ihr Pferd Melo zu den Mulis gestellt hat . ist bei Mikado auch Vorher ist Mikado , zwar nicht immer aber oft , mit mir alleine im Sattel ohne muksen gelaufen . Wenn ich mit ihm spazieren gehe gibts keine Probleme , da läuft er schnell wie immer aber gelassen neben mir her . Wenn Steffi mit Melo mitreitet gehts super .Mikado läuft auch voraus weil viel schneller als großes WB , nur wenn der Abstand zu groß wird geht er nicht mehr weiter und wartet bis sie aufgeschlossen hat .

Steffis Muli Balthasar ist aber auch so , wenn sie alleine mit ihm geht bleibt er bei schon bekannten Wegkreuzungen stehen und geht nicht mehr weiter , dann heißt es absteigen ,ein Stück laufen und dann gehts wieder weiter .Ist bei Mikado auch so . Alle zusammen geht super .Gestern waren wir eine große Runde bei wunderbarem Wetter ausreiten .Steffi mit Pferd Melo ,ich mit Mikado und Balthasar als Handmuli .

Meine Meinung ist das besonders Muli einen sehr großen Beschützerinstinkt haben und sich unwohl fühlen wenn sie ihre Truppe nicht beisammen haben . Das hat nichts mit kleben zu tun , denn dann würde es ja mit Mikado beim laufen oder fahrradfahren ja auch probleme geben .

Ich glaube damit mussen wir Mulibesitzer halt leben Großes Lächeln

lg Helmut
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elke
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BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 12:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Morgen Helmut,
das kann Mulitypisch sein. Bei Tobi war es auch so. Jetzt muß ich konsequent in die Richtung schauen und:
Früher gab ich die Hilfen wie ein Engl Reiter( also um das Bein biegen). Seit meinem Besuch bei Helga in Griechenland, probierte ich die Kanad. oder Western Hilfen. Die sind für Tobi eindeutiger. Und jetzt klappt es besser. Lächeln
Gruß Elke
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 17:24    Titel:   Antworten mit Zitat

Elke , ja eben Mulitypisch Lächeln Mikado reagiert wenn er will auf feinste Hilfen , ich komme aus der Westerreiterei und habe dadurch Mikado nie andere Hilfen wie Impulshilfen beigebracht . ABER wann er nicht will , dann muß er im Hirn einen Schalter haben der dann alle Gefühlsempfindungen ausschaltet . Neuerdings läuft das schlaue Muli rückwärts in den Wald und lehnt sich an einen Baum ,damit der da oben Hilflos ist . Ein Anschiß oder Gewalteinwirkung verstärkt dann seine Unwilligkeit nur . Also heißts irgendwie im Gestrüp absteigen und ein Stück laufen . Er läuft dann zwar mit windschlüpfrichen Ohren fletschenden Zähnen hinter mir her . Auch seine Vorderhuf bringt er locker auf meine Schulterhöhe . Aber ich bin mir 100%ig sicher das er sich nicht draut sich mir weiter zu nähern .

Aber wie schon mal geschrieben , lebe ich damit weil mein Muli hat ja auch gute Seiten , mit einem braven Pferd/Muli wäre es mir ja langweilig Blinzeln

lg Helmut
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Fuechsjen
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 09:02    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich krame das Thema wieder aus, weil es mich auch interessiert und beschäftigt.

Wenn ich mit Uschi zu Fuß unterwegs bin, ergeht es mir wie Beate, alles kein Problem (wir gehen über Autobahnbrücken, Bundesstraße etc.).

Das Reiten findet bei uns so statt, dass ich erstmal mit ihr spazierengehe, dann für eine gewisse Zeit reite und dann wieder laufe.

Machen wir das ganze durch den Wald, fängt Uschi nach kurzer Zeit an Bödsinn jeglicher Art zu machen (wenn ich drauf sitze), sie versucht mit mir in die Hecken zu laufen, antraben, naja ihr könnts Euch schon vorstellen, sobald ich absteige habe ich das liebste Muli (naja meistens) der Welt.

Praktiziere ich das o.g. durch unseren Ort, ist sie anscheinend so abgelenkt dass sie nicht auf "dumme" Gedanken kommt.
Läuft mein Mann beim Reiten nebenher ist dies auch kein Problem.

Ich denke, dass es teilweise daran liegt dass ich für Uschi nicht so präsent bin, wenn ich reite, als wenn ich neben ihr herlaufe.

Einmal in der Woche haben wir eine halbe Stunde Schrittreitstunde. Auf unserem Platz (der schon recht klein ist) übe ich auch für mich anhalten etc. Auf dem Platz ist das i.d.R. kein Problem mehr. Ich bin auch schon des öfteren mit ihr in die Reithalle gelaufen, aber je nach Wetterlage sind die 2km Fußmarsch nicht so toll. Aber Muli ist auch kein Hallenreittier, jeden Tag in der Halle bzw. auf dem Platz reiten findet Uschi langweilig. Deshalb übe ich das Reiten teilweise im Gelände.

Zur Zeit habe ich auch keinen mit dem ich mitreiten könnte, andem sich Uschi orientieren kann.

Frage vor allem an Beate/Hanno wie würdet ihr vorgehen?

Grüße

Karin
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elke
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 10:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Karin,
bist Du mit ihr schon mal vom Boden aus gefahren? Oder auf Sitzposition-Höhe mitgegangen( beide Seiten üben)?
Dann bist Du auch weg und auch schnell wieder präsent.
Anschließend kannst Du sie auch voranschicken und ihr Selbstbewußtsein stärken.
Hinterher laufen in einer Karawane ist immer am sichersten.
Gruß Elke
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Fuechsjen
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 11:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

ich glaube ich steh auf`n Schlauch, wenn ich es richtig (?) verstanden habe, soll ich ich mit Uschi in sitzpositionshöhe mitlaufen, äh? wie soll ich das machen verwirrt

Nein fahren vom Boden aus, habe ich mt ihr nie gemacht und wenn ich ehrlich bin, traue ich mir das alleine ohne Anleitung nicht zu.

Grüße

Karin
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 12:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Karin , willkommen im Club Biggrinc Wiei ch schon geschrieben habe , habe ich mit Mikado die selben Probleme '( wobei es für mich eigentlich kein Problem ist denn ich lebe nun damit ) . Wenn ich mit ihm Laufe , Fahrradfahre oder wie Elke meint vom Boden fahren , geht Muli überall . Aber wenn ich drauf sitze ist es halt auch so wie bei euch . Ich habe den Eindruck das Mulis wenn sie alleine unter dem Reiter unterwegs sind die Entscheidung über den Weg wo sie ihr Hufe hinsetzen selber übernehmen müssen und so für sie den richtigen Weg einschlagen . Meist nicht das was Reiter will . Ich steige halt auch ab und laufe ein Sttück und dann gehts wieder weiter bis zum nächsten Absteigen . Verstärkt hat sich das Verhalten jetzt noch seit Steffis Pferdestute Melo da ist . Glaube auch das Mulis ein sehr großen Herden/ Beschützertrieb haben und meinen wenn sie alleine unterwegs sind ,verpassen sie was .
Jetzt ist auch noch das Minimuli da und Mikado hat noch mehr arbeit auf seine 'Herde aufzupassen . Früher habe ich immer gemeint , was bei Pferden immer funktioniert hat , mit Druck und Hartnäckigkeit weiter zu kommen . Sozusagen das Vieh muß das doch machen . Aber bei Mulis hat man da noch schlechter Karten und dann geht gar nichts mehr .
Ich lebe damit ist wies ist und so habe ich keinen Streß .
Steffis Balthasar ist da anders , das Muli geht immer und überall , egal ob alleine oder weit vor oder hinter der Gruppe . Steffi die alles von mir gelernt hat meint das sei Erziehungssache Augen rollen (sarkastisch)

So jetzt gehe ich in den Stall und mache mit Mikado alleine weinen schönen Ausritt , die Hoffunung lebt Großes Lächeln

lg Helmut
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Fuechsjen
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 15:23    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,

schön das man mit den Problemen nicht alleine da steht Augen rollen (sarkastisch) Soweit wie Du bin ich (noch)nicht, ich empfinde es schon noch als Problem wenn Muli mit mir in eine andere Richtung (mit ggf. einem Tempowechsel) will.

Ich habe auch manchmal Bedenken, ob ich was falsch mache, es ist ja auch mein erstes Muli was ich einreite (hoffentlich auch das letzte, denn ich will mit Uschi alt werden;)).

Vielleicht wird es mit dem zunehmenden Alter besser, Hanno schrieb ja was von einem zuverlässigen Maultier ab 8 Jahre.


Grüße

Karin


P.S.

die heute abend noch ne halbe Schrittreitstunde hat;)
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 16:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Heute ist Mikado super gegangen , allerdings in der Halle Großes Lächeln hat geschüttet . Hanno meint ja das Mulis mit '8 erst klar im Kopf sind , dann lasse ich mich mal überraschen , denn Mikado wird heuer 8 Jahre . Aber wie schon geschrieben ,kann man das nicht bei jedem Muli so sagen . Balthasar ist jetzt 6 Jahre und hat nie mucken gemacht .

lg Helmut
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Micha
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 22:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,
das ist nun ein Thema mit dem ich mich lange herumgeschlagen habe.
Mit Belinda mein Freibergermuli hatte ich keine großen Probleme. Mit Sibony sehr. Kleben tat und tut sie eigentlich nicht und im grunde ihres Herzens ist sie auch sehr mutig und kool. Jeder hielt mich für ferrückt aber ich habe an sie geglaubt. Da sie immer über den Zaun sprang um mitzukommen wenn ich Belinda sattelte, habe ich sie dann schließlich gleich mitgenommen und damit sie auch eine Aufgabe hat, sie mit Packsattel ausgerüstet. Ob Holz, Laub oder Tanenzapfen sie hat alles brav nach Hause getragen auch wenn nicht immer alles im Gleichgewicht war. Sie war nie dazu zu überreden voran zu gehen. Geritten habe ich sie schon, kurze Stücke. Habe aber ihre blitzschnellen roll backs begonnen zu fürchten. Freunde die mal mitreiten wollten konnte ich problemlos mit ihr mitnehmen. Sie folgte uns ja.
Dann kam irendwann der Tag an dem ich beschloss mit ihr allein nach Offenburg zu reiten. Also Üben. Das ging überaschend gut. Immer seltener mußte ich absteigen und die rollbacks blieben aus. Vorsichtshalber hatte ich 5 Tage eingeplant (normal 3) und mir die Route genau überlegt. Dann kam der Starttag. Als wir die bekannten Gefilde verlassen hatten, hob sie plötzlich den Kopf, holte tief Luft und maschierte los. Da war kein zögern mehr. Ich hatte sogar den Eindruck das es ihr lästig sei wenn ich liefe, ging nicht schnell genug.
Mulis sind immer für eine Überraschung gut.
Beine Überlegungen und Bedenken waren grundlos gewesen.
In Offenburg angekommen bezog wir die Box, absatteln, Tür zu und ich wollte das Gepäck verstauen. Hinter mir schepperte es nur noch. Sie tobte.
An alles hate ich gedacht, dachte ich, nur nicht daran, dass ich sie nicht allein lassen durfte. Ich schlug mein Nachtlager also in ihrer Box auf.
Mulis sind immer für eine Überaschung gut.
Verliert nicht den Mut. Sibony hat mir bestätigt was ich immer in ihr gesehen habe: ein mutiges selbstbewußtes und fürsorgliches Muli. Zeit ist eine Erfindung des Menschen nicht der Tiere. Sie haben unendlich davon. Gönnen wir sie ihnen.

Grüße
Micha
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elke
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Alter: 52

Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 3743
Wohnort: Raum Stuttgart
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BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 07:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Morgen Karin,
Du hälst die Zügel wie beim Reiten und Du stehst/gehst an der Stelle(Bauchseite) als ob Du reiten würdest.
Je nachdem kannst Du weiter nach vorne gehen oder weiter nach hinten.
Nun kannst Du schneller "eingreifen" wenn sie Dich testen will. Thumbsup
Gruß Elke
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SCHORSCH
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Anmeldungsdatum: 12.01.2010
Beiträge: 569

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BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 07:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Zeit ist eine Erfindung der Menschen...

Da hast Du einen tollen Satz geschrieben- den werde ich mir merken und versuchen, im täglichen Umgang beherzigen! DANKE!

Gruß vom
SCHORSCH
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