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Jakobs-Kreuzkraut   
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elke
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Alter: 50

Anmeldungsdatum: 11.01.2007
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BeitragVerfasst am: 13.07.2015, 21:31    Titel: Jakobs-Kreuzkraut   Antworten mit Zitat

http://www.br.de/mediathek/video/se....-quer-kreuzkraut-102.html
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Janabaer
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Beiträge: 314
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BeitragVerfasst am: 14.07.2015, 12:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Da ist bei uns in Mittelhessen leider schon seit ein paar Jahren ein großes Problem.

Ich habe nur einen ganz kleinen Streifen auf der Koppel, der von mir massiv bekämpft wird.
Aber bei uns sind die Straßenränder voll, dadurch besteht ständig die Gefahr einer "Neuinfektion".
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elke
Supermoderator


Alter: 50

Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 3668
Wohnort: Raum Stuttgart
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BeitragVerfasst am: 14.07.2015, 15:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja, genau.
In der Schweiz wird es bekämpft.
Nur bei uns schlafen noch die Behörden Schimpf
LG Elke
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Palatina
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Anmeldungsdatum: 15.07.2008
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BeitragVerfasst am: 14.07.2015, 23:34    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke Elke.
Ich halte es für wichtig, immer wieder auf die Problematik hinzuweisen.
Es gibt leider immer noch Menschen, die JKK nicht identifizieren können und es für ein schöes gelbes Blümchen halten.

Wir haben letztes Jahr eine unserer besten kräuterreichsten Heuwiesen verkauft, weil sie von JKK verseucht war. Denn wir waren dort völlig umzingelt von Flächen, um die sich nicht gekümmert wird und die auch nur unregelmäßig gemulcht werden. Anfangs reichte es noch, das JKK auszureißen, aber es nahm irgendwann überhand.

Die Ortsgemeinde hat diese Wiese dann gekauft, weil sie fürs Industriegebiet Ausgleichsflächen benötigt. Bei den Verhandlungen stellte sich heraus, daß die von der JKK-Problematik absolut nichts wußten. Das schockte mich. Die wollten natürlich wissen, warum wir überhaupt verkaufen und konnten mit dem Thema JKK nichts anfangen. Entsprechend sehen hier alle gemeindeeigenen Flächen quietschgelb aus... eek!

Auf unserer ehemaligen Wiese werden jetzt Hochstammobstbäume gepflanzt und darunter wird gemulcht werden.

Grüße, Palatina

_________________
Nur Fledermäuse lassen sich hängen!
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Lou
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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 00:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe eine sehr informative Seite zu diesem Thema gefunden. Ein Arbeitskreis in Deutschland, der sich um die Aufklärung und Bekämpfung des Kreuzkrautes bemüht:

http://www.ak-kreuzkraut.de
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Hesekiel
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Anmeldungsdatum: 10.12.2013
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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 08:55    Titel:   Antworten mit Zitat

Moin,
wir haben bisher Glück gehabt. Auf unseren Flächen sind nur vereinzelte Exemplare aufgetreten, die wir ausgerissen und in der Restmülltonne entsorgt haben. Wir kontrollieren regelmäßig die Straßenränder. Zu unserem Leidwesen nähern sich die massenhaften Bestände. Der Problematik bewußt sind sich eigentlich nur die Pferdehalter, noch nicht mal die Kuhhalter. Ziegen sollen ja eine Menge davon vertragen. Allen anderen ist das ganz einfach herzlich egal Anbet

Gruß, Bärbel
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Peca
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Anmeldungsdatum: 24.10.2011
Beiträge: 264

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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 10:30    Titel:   Antworten mit Zitat

Wir haben das mit dem Kreuzkraut bisher sehr gut im Griff. Ich bin aber auch ständig hinter dem Zeug her, verschone auch die Straßenränder, das angrenzende Naturschutzgebiet und auch das Nachbardorf nicht. Allerdings sind bei uns jetzt zwei kleine Minihöfe verkauft worden und die neuen Besitzer sind aus der Stadt und haben von solchen Dingen überhaupt keine Ahnung. Die Folge, auf deren Wiesen und im Garten breitet sich rasant Kreuzkraut aus Angst 2 . Ich habe schon mit den Leuten gesprochen, sie guckten mich nur erstaunt an, nickten zu meinen Ausführungen, aber ändern tut sich nichts 2rant . Ich werde jetzt Flyer und Infomaterial ausdrucken und überall, wo ich Kreuzkraut sehe, werde ich das in den Briefkasten werfen. Wir haben im Lokalblättchen im letzten Jahr zweimal einen Bericht über das Jakobskreuzkraut veröffentlichen lassen, in der Hoffnung, dass die Leute aufmerksamer werden. Bei der Gemeinde haben wir zumindest erreicht, dass die Straßenränder jetzt wieder zweimal im Jahr gemäht werden. Zuvor wurde aus Kostengründen nur noch im Spätsommer gemäht Verärgert . Ich habe mal gelesen, dass Jakobskreuzkraut, als heimisches Kraut, sogar in Saatmischungen vorhanden ist, die besonders für Neuanlagen an Straßenrändern gerne genommen werden Bangheae . Da wundert es ja nicht, dass sich das Zeugs so enorm ausbreitet Thumbsdown .
_________________
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elke
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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 10:33    Titel:   Antworten mit Zitat

Guten Morgen,
die Problematik ist:
Das Gift kann in der Leber nicht abgebaut werden.
Die Toleranzgrenzen sind unterschiedlich hoch.
Bei Schafe und Ziegen sind sie eindeutig höher, als bei Equiden.
Und wenn diese Grenze erreicht ist, stibt das Lebewesen.
Mittlerweile gibt es Spuren im Honig. Die Imker müssen ihre Chargen testen. Was wieder zusätzliche Kosten verursacht.
Es hilft nur Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Blinzeln
LG Elke
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johanna
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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 13:41    Titel:   Antworten mit Zitat

bei fakt, dem neuen unterstützungsprogramm für landwirte darf man bei manchen maßnahmen nichts von der wiese entfernt werden. speziell sind dort giftpflanzen unter andrerem auch jkk aufgeführt
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elke
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
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BeitragVerfasst am: 15.07.2015, 14:26    Titel:   Antworten mit Zitat

eek!
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Palatina
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BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 08:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Tipp:

Wenn ihr die JKK Pflanzen raus reißt, laßt sie nicht einfach liegen. Denn die Blüten reifen auch im verdorrten Zustand nach und lassen die Samen fliegen!!!

Also die Blütenstände auf jeden Fall in die Restmülltonne. Das ausgerissene Grünzeug kann gerne vor Ort verrotten.

_________________
Nur Fledermäuse lassen sich hängen!
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elke
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BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 10:21    Titel:   Antworten mit Zitat

Am Besten zum Rausreißen Handschuhe anziehen. Da die Ätherischen giftigen Öle auch über die Haut aufgenommen werden können.
Sofort in einen (Plastik)Sack stopfen und verschließen, da wie Palatina schon schrieb, die Blüten sehr schnell in Notreife gehen und dann als Samen sich verbreiten.
LG Elke
Und aufklären, aufklären,.....
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Fuechsjen
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BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 11:02    Titel:   Antworten mit Zitat

genau das habe ich gestern gemacht... Ich hatte aber das Gefühl das ich dieses Jahr weniger von dem zeug auf der Wiese hatte...
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 12:56    Titel:   Antworten mit Zitat

Gestern die Waldwiese gemäht.
Hinten in der feuchtesten Waldecke, wo vor zwei Jahren ein einziges JKK stand waren Unmengen, ca. 20 Pflanzen, und das trotz Entsorgen der Einzelpflanze. Das kann da im Wald auch schlecht hingeweht sein, das haben wohl Vögel mitgebracht. Also die Ecke erstmal entseucht.

Gruß, Bärbel
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ninjo
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Beiträge: 2561
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BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 16:43    Titel:   Antworten mit Zitat

wir haben neben unseren weiden eine gasstation, deren grünarbeiter bat ich heut, doch bitte die vielen jkkpflanzen auszureissen, da sie bald absamen und ich dann mühe habe, sie aus meiner wiese zu bekommen.
"na klar," "verstehen wir"wird auf jeden fall gemacht"
ist klar - sie haben alles abgemäht, nur das jkk stehen lassen 2rant

gruß
jo
die leider nicht aufs gelände kommt....
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