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Kritik und Lobeshymnen auf PNH   
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Neues Thema er÷ffnen   Neue Antwort erstellen    Maultierfreunde-Forum - ▄bersicht -> Erziehung -> Mulis & PNH
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 08:57    Titel:   Antworten mit Zitat

Beim Erschrecken f├Ąllt mir die Fabel mit dem Frosch und dem Skorpion ein



Der Frosch hilft dem Skorpion ├╝ber den Flu├č . Als der Skorpion mit Hilfe des Frosches sicher am anderen Ufer angelang ist , sticht der Skorpion den Frosch . Warum hast du das gemacht , fragt der Frosch . Der Skorpion antwortet " Weil es in meiner Natur liegt "



Ich bin der Meinung das man Pferden/ Mulis auch einen Teil ihrer Natur lassen sollte und da geh├Ârt halt auch das Erschrecken . Leider meinen wir Menschen das wir Tieren ihre 'nat├╝rlichen Reflexe wegerziehen m├╝ssen . W├Ąre besser wenn wir soviel gegenseitiges Vertrauen h├Ątten damit wir damit leben k├Ânnen .

lg Helmut
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HannoPilartz
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Beitrńge: 1201
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 18:19    Titel:   Antworten mit Zitat

Sie d├╝rfen und sie werden erschrecken, Helmut!
Fragt sich nur, ob sie dann zu Dir kommen oder lieber von Dir weg laufen...

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Trouble rides a fast horse; Forgiveness rides a mule
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Gast87
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Anmeldungsdatum: 08.11.2008
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 19:03    Titel:   Antworten mit Zitat

Ohh habe da nicht richtig gelesen , bin ├ľsterreicher ,kann nicht richtig deutsch Peinlichkeit
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luna
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Anmeldungsdatum: 09.08.2005
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 22:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Ehrlichgesagt habe ich keine Lust mehr, Leuten, die sich eh nicht daf├╝r interessieren sondern nur dar├╝ber herziehen m├Âchten zu erkl├Ąren, was am Parelli-Programm dran ist. Da ist mir meine Zeit doch zu schade. Wer Interesse hat, kann sich ja auch auf der Parelli-Seite schlau machen, im natural-friends Forum oder hier noch mal explizit nachfragen. Aber mit Leuten dar├╝ber diskutieren, ob es vergleichbare Konzepte gibt oder was gut oder schlecht an den Programmen ist, die sie selber nicht einmal angeguckt haben und auch kein Bed├╝rfnis (und wahrscheinlich auch keine Bedarf) haben, sie sich zu kaufen - das ist echt Zeitverschwendung!
Und falls es euch beruhigt: Auch wenn ich die homestudy-Programme f├╝r f├╝r sich selbst stehend halte und beispielsweise immer die M├Âglichkeit besteht, sich selbst zu filmen und hinterher anzuschauen/ sich von Freunden, die nach dem gleichen Konzept arbeiten auf die Finger schauen zu lassen/ die eigenen Filmchen ins Netz zu stellen und in Foren zu diskutieren und mir abgesehen davon tats├Ąchlich die Kommuninkation mit MEINEM Muli am wichtigsten ist und daher normalerweise auch ihr feedback reicht - nehme ich auch Untericht - nur eben nicht bei lizenzierten Parelli-Trainern und auch nur 1 bis 3 mal im Jahr, da ich mit den homestudy-Programmen dazwischen genug Anweisungen und Anregungen bekomme. Damit verabschiede ich mich vorerst aus diesem thread.
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Caprivi
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Anmeldungsdatum: 11.10.2004
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BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 22:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Es war mein Einstieg, es ist mein Weg, und ich finde es hat bisher gut funktioniert.
Deshalb stehe ich zu dem, was ich daraus mache.
Die offenste Kritik habe ich aus dem Lager erfahren, was mir am weitesten geholfen hat.
Lunas Haltung und meine scheinen sich da wenig zu unterscheiden.
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Beate
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 01:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Das PNH war nie mein Weg (hat mich als "Horsemanshiplerin" allerdings schon immer interessiert); trotzdem (oder deswegen) kann ich luna's Reaktion sehr gut nachvollziehen. Meine Gedanken waren auch, dass es die PNH'ler sicher so langsam leid sind, sich immer wieder rechtfertigen zu m├╝ssen. Zumal hier bei den Kritikern die Selbstdarstellung anscheinend einen gr├Âsseren Stellenwert hat als eine sachliche Diskussion.
Leits├Ątze von Horsemen zu zitieren, und sich selbst daran zu orientieren, scheinen 2 Paar Stiefel zu sein. Diese Differenz zwischen Theorie und Praxis f├Ąllt mir immer wieder auf. Sollte dies mangelnde Selbstreflektion sein? Eingeschlichene Fehler im "Selbststudium"? Sicher sind solche Dinge menschlich - nicht nur bei Anderen, sondern auch bei sich selbst ....

Gr├╝ssle
Beate

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Caprivi
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Alter: 63

Anmeldungsdatum: 11.10.2004
Beitrńge: 2171
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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 08:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich wollte hier eine inhaltliche Diskussion, also die Umsetzung der Prinzipien eines Natural Horsemanship. Dabei sehe ich mich nicht berufen ein System zu verteidigen, sondern hier kann es nur darum gehen wie ich etwas verstehe, interpretiere und umsetze.
Die "menschlichen Unzul├Ąnglichkeiten und Charakterschw├Ąchen" all derer die es Umsetzen interessieren mich recht wenig, da hier die Empfindungen sehr individuell sind. Auch da habe ich meine Erfahrung.
Diese Diskussionen, so wie sie Helmut und Hanno f├╝hren, haben f├╝r mich keinen N├Ąhrwert, zumal sich die Betroffenen selber nicht zu Wort melden k├Ânnen/werden.
Auch ich habe "schlechte Erfahrungen" mit Horsemanship Trainern gemacht, was ich aber nicht als "Wissen" breittrete, sondern, wenn es mir wichtig ist, mit dem Betroffenen kl├Ąre.

Der Titel des Themas l├Ąsst solche Diskussionen zu, fordert sie ja auch hinaus. Aber sie haben noch nie etwas gebracht, und werden den Inhalten der diskutierten Systeme nicht gerecht.
Ich kann nur meine, hier guten, Erfahrungen weitergeben, ide aber nichts zu bedeuten haben. Ich f├╝hle mich aber nicht berufen zu missionieren.
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Gast87
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Beitrńge: 1498

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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 09:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Wie ich schon anfangs geschrieben habe , ist es ja jedem seine eigene Entscheidung was er macht . Meine Eintragungen sind meine pers├Ânlichen Empfindungen und Erfahrungen . Wollte nur wissen wie man ├╝ber Videos und anderes Lehrmaterial da weiter kommt . Luna hat das aus ihrer sicht erkl├Ąrt und ist zufrieden damit . Mir h├Ątten solche Hilfen nicht gereicht , denn ich brauche die pers├Ânliche Ausseinandersetzung mit Tier und Trainer .

Schlecht mach ich nicht den Umgang und die Trainingmethoden , habe ja wie erw├Ąhnt das lange gemacht , nur die kaufm├Ąnnische Ideeoligie in den letzten Jahren . Aber nochmal , da├č mu├č jeder selber wissen und mit sich selber ausmachen .

Ausserdem habe ich nie schlechte Kurse besucht sondern nur manchmal schlechte Trainer . Gerade da habe ich viel gelernt , weil ich mir sicher war das ich es so nie machen werde .

Ich glaube es ist an der Zeit das wir die Diskusionen hier ├╝ber das leidige Thema lassen , sonst fangen wie noch an zu streiten eek! L├Ącheln


lg Helmut
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Beate
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Anmeldungsdatum: 26.02.2004
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BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 10:08    Titel:   Antworten mit Zitat

mikado hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube es ist an der Zeit das wir die Diskusionen hier ├╝ber das leidige Thema lassen , sonst fangen wie noch an zu streiten eek! L├Ącheln


Helmut, ich w├╝rde hier sehr gerne sachlich weiterdiskutieren, denn - angeregt durch Dein Wiederhochholen dieses Themas habe auch ich mir sehr viele Gedanken gemacht um das System des PNH z.B. im Vergleich mit anderen "Systemen" (sofern dies ├╝berhaupt m├Âglich ist).
Allerdings sehe ich es auch so, dass sich hier Leute wie Holger und Christine, die ich beide sehr sch├Ątze aufgrund ihrer Fairness hier im Forum und auch mit ihren Tieren (!!), zu Recht auf den Schlips getreten f├╝hlen, sobald hier Sticheleien und Zynismus von der "Gegenseite" kommt. Ich denke, wenn es Dir/Euch hier wirklich um Sachlichkeit und wahres Interesse geht, steht einer weiteren Diskussion sicher nichts im Wege. Und genau das ist das Problem, was ich auch in anderen Foren und Bereichen immer wieder mitbekomme, wie unsachlich mit dem PNH und dessen Anwendern umgegangen wird.

Gerade im letzten Fr├╝hsommer hatte ich Gelegenheit, Christine mit ihrer Reyki auf einem kleinen privaten "Kurs" ein wenig begleiten zu d├╝rfen. Und ich kann nur sagen, dass sie - trotz "fast nur" Homestudying auf dem absolut richtigen Weg ist. Vor allem l├Ąsst sie ihrem Muli Zeit, macht sich viele Gedanken, und bringt sehr viel "Feel" mit; etwas, was ich mir manchmal w├╝nschen w├╝rde bei Leuten, die schon ihr Leben lang mit Equiden, Horsemen, Kursen, usw. zu tun haben. Dies ist meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Qualit├Ątskriterium. Aber wahrscheinlich setze ich hier meine Priorit├Ąten anders als viele Andere, indem ich n├Ąmlich auf die "kleinen Dinge" schaue.
Und ich hoffe, dass demn├Ąchst Christine wieder dabei ist, beim Treffen am gewohnten Ort L├Ącheln , ich ihr vielleicht ein klein wenig Anregung geben kann, und sie mir dann wieder Dinge rund ums PNH n├Ąher bringen kann. Wavey001
Gr├╝ssle
Beate

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Caprivi
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Anmeldungsdatum: 11.10.2004
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BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 19:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Das Thema PNH hat sehr viele Facetten.
Inhaltlich sehe ich es so, dass PNH das Wissen ├╝ber den Umgang mit Pferden viele V├Ąter hat, und Parelli ist keiner davon. Er hat es mit Hilfe seiner Frau strukturiert und aus vielerlei Gr├╝nde weiterentwickelt. Er steht dazu, dass er sich selber weiterbildet und nennt auch die Quellen.
Es ist eine Trag├Âdie, dass die Grunds├Ątze, die er vermitteln will, die Menschen nicht in der Breite erreicht, die er sich vorstellt. Dem liegt aber der Verlust an Kommunikationsf├Ąhigkeit der Menschen zu grunde.
Wir sprechen vom Wortschatz nahezu die gleiche Sprache und trotzdem f├Ąllt es uns schwer uns zu verstehen. K├Ârpersprache findet nur noch unterschwellig statt.
Wie will man so mit Tieren kommunizieren, die in einer ganz anderen Sprache kommunizieren.
Eine der wesentlichen Kommunikationsregeln sagt,
es sei nicht wahr was A sagt sondern was B versteht. Dieser Wahrheit kann sich keiner entziehen und so sehe ich die L├Âsung in erster Linie beim Sender.
(Das gilt f├╝r den Umgang mit Pferden, genau so wie der Umgang im Forum.)
Mit seinem System versucht Parelli nun den Menschen in der Kommunikation zu schulen. Bis zu einem gewissen Grad geht das mit dem Lernprogramm alleine. Aber es gibt f├╝r jeden den Punkt eines Feedback, was nicht unbedingt ein Instruktor sein muss.
Die Grundlagen ├╝ber die Bed├╝rfnisse und das Verhalten der Pferde sind sehr komplex und erfordern f├╝r eine gewisse Inteligenz und/oder Begabung.

Etwas anderes verh├Ąlt es sich mit dem Systemafbau.
Es entstammt einem anderem Kulturkreis und seiner Lernkultur. Dieses muss man immer im Hinterkopf haben.
In der Wissenschaft dikutiert kaum einer diese Kultur und die wissenschaftliche Verwendung von Nickname ist etabliert.
Zus├Ątzlich muss man auch das usamerikanische Schadensersatzrecht beachten. Mit seiner sehr weitgehenden Ausbildungsmitteln und Hilfen, muss Parelli so verfahren, dass er sich schadensersatzrechtlich nicht angreifbar macht. So kommt es z.B. auch zu den Forderungen nach den Ausr├╝stungsgegenst├Ąnden, oder zu den sehr engen Vorgaben zum Aufbau.
Ich habe hier noch nicht erlebt, dass in dieser engen Weise an den original Ausr├╝stungsgegenst├Ąnden festgehalten wurde, weiss aber auch, dass es dieses Verhalten gibt und dass es daf├╝r wirtschaftliche Interessen gibt.
So benutze ich sowohl original Equipment als auch Alternativprodukte.

Was den Konzern und das Marketing angeht so sehe ich auch einiges kritisch. Da mir aber wirkliche, umfassende Einblicke fehlen und keiner aus dem Konzern hier dar├╝ber Rechenschaft ablegt, diskutiere ich dar├╝ber auch nicht. Fragen dazu diskutiere ich bei Gelegenheit mit Insidern.
Aber auch hier handelt es sich um einen Konzern amerikanischer Pr├Ągung.

Im Mittelpunkt stehen f├╝r mich die Tiere, und da bietet das System mehr als alle anderen Horseman mit ihren B├╝chern.
Alle B├╝cher von Horsemen und auch das System von Parelli entbinden mich nicht von meiner pers├Ânlichen Verantwortung, die ich allein zu tragen habe.
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Susanne
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 11:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Holger,
Zitat:
Es ist eine Trag├Âdie, dass die Grunds├Ątze, die er vermitteln will, die Menschen nicht in der Breite erreicht, die er sich vorstellt. Dem liegt aber der Verlust an Kommunikationsf├Ąhigkeit der Menschen zu grunde.


Das sehe ich nicht so, sondern f├╝r mich liegt die Ursache hierf├╝r in der monit├Ąren Exklusivit├Ąt des Parelli Systems.

Nur eine Beispielrechnung: F├╝r eine Einzelstunde bei einer Pferdewirtschaftsmeisterin (also jemanden mit mehrj├Ąhriger Berufsausbildung in Sachen Pferd), lizensierter Xenophontrainerin zahle ich 40.-ÔéČ. Die kommt daf├╝r zu uns in den Stall, und geht eine Stunde genau auf meine Probleme ein. Das gleiche zahle ich f├╝r eine Stunde PNH-Kurs, nur stehe ich dann mit mindestens 10 anderen Teilnehmern in der Halle und darf froh sein, wenn sich der Kursleiter mal 5min um mich k├╝mmert.

Da auch ich zu den Leuten geh├Âre, die im Selbststudium nur begrenzt weiterkommen, f├╝hrt f├╝r mich kein Weg am Unterricht vorbei. G├Ąbe es hier in der Gegend einen Parellitrainer, der f├╝r einen angemessenen Preis kommen w├╝rde und mit mir arbeiten w├╝rde - ich w├╝rde das sofort machen.
Aber soooo viel Geld wie diese Kurse kosten habe ich einfach f├╝r das Muli nicht zur Verf├╝gung. Also muss ich schauen, wie ich anderweitig zurecht komme.

Gr├╝├če Susanne
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 11:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Zitat:
Im Mittelpunkt stehen f├╝r mich die Tiere, und da bietet das System mehr als alle anderen Horseman mit ihren B├╝chern.
Alle B├╝cher von Horsemen und auch das System von Parelli entbinden mich nicht von meiner pers├Ânlichen Verantwortung, die ich allein zu tragen habe.
Das mag f├╝r Dich so sein, Holger...

Fragt sich nur, WEN Du kennst, von wem Du gelesen und gelernt hast..

Sehr empfehlen m├Âchte ich Dir z.B. den in den Kreisen von "Horsemanshiplern" wohl recht unbekannten Eberhard H├╝bener, der - von seinem Sohn betrieben - auch eine nette Internetseite hat: http://www.reiten-lesen-denken.de/

Weitere sehr gute Lehrb├╝cher, die ich immer gerne jedem empfehle, der meint, "DAS BESTE" gefunden zu haben, sind "Reiten, Reiter, Reiterei" des leider viel zu fr├╝h verstorbenen Sadko G. Solinski und alle Werke von Gustav Steinbrecht.

Nach meinem Verst├Ąndnis geh├Ârt es zur Wahrnehmung der eigenen Verantwortung vor allem unbedingt dazu, immer weiter nach neuen, besseren Wegen zu suchen. Nat├╝rlich ist ein Menschenleben viel zu kurz, um hier wirklich weit zu kommen. Und WEIL es so kurz ist, schadet es, sich selbst auf ein "System", einen Trainer zu beschr├Ąnken.

Ich werde jetzt Lunas Beispiel folgen und mich auf vielfachen Wunsch hin hier verabschieden!

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 23:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke f├╝r die Literaturhinweise, das werde ich im Auge behalten.
Nach den Erfahrungen mit Dr. Heuschmann d├╝rfte das eine interessante Lekt├╝re sein.

@Susanne:
auch ich habe Hilfe in Anspruch genommen. Dazu habe ich wenige Kurse bei Parelli-Instruktoren gemacht, aber auch mit anderen.

Das Marketing und die Preise sind nicht ungew├Âhnlich, auch ein Alfonso Aguilar kostet fast das gleiche.
Parelli ist auch ein Unternehmen, aber dies ist kein Wirtschaftsforum.

Und Rafaela wird von dem Unternehmen nicht ber├╝hrt, nur von dem Horsemanship, welches zur Anwendung kommt, hei├čt doch der Bereich "Mulis und PNH"
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Beate
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 00:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi,
gerade Solinski's B├╝cher finde ich sehr schwierig zu lesen. Da muss man wirklich den Kopf frei haben daf├╝r.
Bezgl. den Preisen dachte ich mir auch, dass sich die Kurspreise von den namhaften Horsemen - egal welcher Couleur - in etwa auf dem gleichen Niveau eingependelt haben.

Nun zum eigentlichen Thema, dem System des PNH: Ich bin ├╝berzeugt davon, dass es sonst kein so umfassendes System in der Pferdeszene gibt wie das PNH. Es liefert dem Anwender wirklich L├Âsungen in allen nur erdenklichen Situationen. Nat├╝rlich lassen sich die L├Âsungen auch woanders bzw. auf eine andere Art finden. Aber daf├╝r muss man unter Umst├Ąnden in Kleinarbeit suchen und "zusammenst├╝ckeln". Von daher ist es perfekt f├╝r jemanden, der sich voll und ganz damit identifiziert.
Ich selbst w├╝rde sehr gerne mal ins PNH praktisch "reinschnuppern". Und nat├╝rlich w├Ąre ich bereit, den Preis f├╝r einen solchen Kurs zu zahlen; denn f├╝r Kurse bei anderen Instruktoren gab ich auch immer wieder ├Ąhnlich viel Geld aus. Aber genau bei diesem "Reinschnuppern" beginnt mein Problem: Ich m├╝sste in einen Einsteiger-Kurs, und dazu w├Ąre ich nur sehr bedingt bereit. Klar, ich kenne nicht die 7 Spiele, kenne nicht die vielen amerikanischen Ausdr├╝cke, usw. Aber ich denke nicht, dass ich ein Anf├Ąnger in Sachen Horsemanship bin. Ein kleiner Vergleich: Vor ein paar Jahren machte ich einen Kurs bei Peter Pfister. Es war - lt. Peter - ein Horsemanship3-Kurs. Ich kam als Quereinsteiger dazu, und hatte - obwohl noch nie mit PP gearbeitet - keine Probleme mit den Kursinhalten. Die ├ťbungen hatten bei ihm keine ausgefallenen Namen, er erkl├Ąrte kurz, wir machten, und meist wurde ich gebeten, die ├ťbungen zu seinen Erkl├Ąrungen vorzuf├╝hren. Bei einigen Dingen sagte ich, dass ich sie etwas anders angehe. Peter wollte es jedes mal sehen, wie ich vorgehe, erkl├Ąrte dann Einiges dazu, und meist war es f├╝r ihn ok so. Und ich denke, genau hier liegt der Unterschied zum PNH. So etwas w├Ąre in einem PNH-Kurs sicher nicht m├Âglich. Das System l├Ąsst wenig Individualit├Ąt zu. Zumindest bei den Kursteilnehmern (Bei den Instruktoren denke ich, dass es doch ziemliche Unterschiede gibt. Gerade Silke Vallentin w├╝rde ich sehr gerne mal sehen. Sie soll wohl sehr "weich" und mit viel Gef├╝hl arbeiten). Aber umgekehrt gibt es beim PNH wieder andere Vorteile als z.B. bei PP. Peter meinte, dass dieser Kurs damals vom "Level" her der h├Âchste Horsemanship-Kurs sei, den er anbietet. Dann ginge es nur in Sachen Ranchreiten, Zirkuslektionen und anderen "Spezialgebieten" weiter. Ich denke, beim PNH gibt (oder g├Ąbe) es dann noch mehr M├Âglichkeiten, die Kommunikation zu verfeinern, zu spezialisieren, neue Aufgaben, Levels, usw. Aber ich m├╝sste - um bei meinem Beispiel zu bleiben - erst einige Kurse von der Pieke auf absolvieren (und finanzieren), meine individuelle Note ablegen, bevor ich hier "aufbauen" kann.
Noch kurz zu den Levels: Im Grunde genommen eine sicher sinnvolle Sache. Aber ich finde, ein solcher Aufbau spornt enorm den Ehrgeiz bei den Absolventen an. Gerade weiter vorne hatten wir kurz die Diskussion, wer welchen Level in welcher Zeit ablegen kann. Ich finde, Eile sollte NIE ein Kriterium in der Pferde- und Pferdemensch-Ausbildung sein. Zeit ist das Wertvollste, was wir unseren Tieren (und uns) geben k├Ânnen. Sicher wird nun Holger - zu Recht - sagen, dass es dann das Unverm├Âgen der jeweiligen Menschen ist, wenn sie durch den Level-Aufbau ehrgeizig werden. Ja, es liegt in der Natur des Menschen ....
Gr├╝ssle
Beate

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Susanne
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BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 18:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Klar kosten die Kurse bei namhaften Horsegurus in etwa das gleiche.
Aber ich glaube nicht, dass z.B. Parelli
Zitat:
Es als eine Trag├Âdie empfindet, dass die Grunds├Ątze, die er vermitteln will, die Menschen nicht in der Breite erreicht, die er sich vorstellt.
Ich glaube nicht, dass irgendeinen dieser Horseman ein Problem damit hat, dass tausende Kinder und Jugendliche ihr erstes Pferdewissen ohne Horsemanship beim Kleinen Hufeisen erwerben. Angeleitet oft von ehrenamtlich arbeitenden Leuten, denen es ein Bed├╝rfnis ist Kindern den Umgang mit Pferden nahezubringen. Breite Basisarbeit eben.
Ich glaube, dass es f├╝r die Horseman viel lukrativer ist f├╝r h├Âchstens 0.01% der Reiter Kurse anzubieten bei denen der hochgerechnete Stundenlohn bei ca. 400.- € liegt.

Meine Hoffnung ist, dass sich das Wissen um gute Partnerschaft und Umgang auch im Breitensport durchsetzt. Und ich sehe die Chance, dass dies passiert um ein vielfaches h├Âher, als dass sich einer der Gurus finanziel auf den Breitensport einl├Ąsst.

Gr├╝├če Susanne
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