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Santa
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BeitragVerfasst am: 27.05.2019, 13:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Mehr Bilder vom Extremetrail…
Also ich fand den Tag in Stade wieder sehr schön, schmerzhaft und lehrreich.
Es fing morgens gut an. Hänger und Auto waren schon gepackt, um 07:30 Uhr konnten wir verladen. Beide waren flott auf dem Hänger und um 8 Uhr fuhren wir los.
Auf dem Weg bekam ich einen Anruf von Dana (mit Jule, ehemals Greta), ob wir einen roten Hänger hätten, dann würden wir vor ihr fahren. Jupp, das passt.
Kaum dort angekommen, haben wir einen Padock aufgebaut und die Pferde / Mulis (endlich mal Mehrzahl) konnten sich dort auf den Tag einstimmen. Es waren manche Teilnehmer vom letzten Mal auch da und eine gute Stimmung.
Wir wurden in Gruppen eingeteilt und Gabi, Dana und ich kamen zusammen zu Roger in die Gruppe.
Da haben wir mit ganz einfachen Basics gestartet. An einer bestimmten Stelle anhalten, rückwärts und dann wenden. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Wir liefen immer zu viel rum und schoben am Pferd, Roger macht es genau anders rum. irgendwie sinnvoller.

Schon am Anfang viel eine sehr große Fuchsstute aus der anderen Gruppe auf, die mit ihrer älteren, körperlich eher nicht fitten Besitzerin, sehr dynamisch durch die Gegend zog. Aber dazu später noch mehr.

Der Vormittag war wirklich geprägt durch scheinbar einfache Dinge. Roger erklärte uns immer wieder, wie unsere Körpersprache sein muss, um Pferd oder Muli zu dirigieren ohne am Halfter zu zerren oder sonst viel Aufwand zu machen. Da waren so viele Details, es viel mir schwer, alles zu verstehen und vor allem zu merken. Man konnte auch durchs Zuschauen schon viel lernen, wenn man es denn wollte.

Mittagspause war nett, Pferde fanden es sehr aufregend, dort gemeinsam zu stehen und am Gras zu knabbern. Buffy und Candy waren tiefen entspannt und ich glaube, Eselchen hat den Tag richtig genossen.

So, später Teil 2...
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Santa
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BeitragVerfasst am: 29.05.2019, 16:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Teil 2
so, in der Mittagspause standen die Pferde also im Paddock, 2 konnten auch die kleinen Winterweiden vom Reitverein Stade nutzen. Darunter auch die große Fuchsstute.
Im ersten Teil ist mir schon aufgefallen, dass Buffy immer in Richtung Wasserloch schielte. Also sind wir auch mal da hingeschlendert und sie durfte schauen. Sie konnte sich genau erinnern, das Ding hat ihr letztes Jahr solche Angst eingeflößt. Dieses Jahr war es deutlich besser. Sie ist immerhin sofort ans Wasser ran gegangen.

Nach der Mittagspause konnten wir wahlweise reiten oder weiter führen. Ich habe also gesattelt, war aber die einzige aus unserer Gruppe. Die Fuchsstute blieb auf dem Paddock und da wurde aber die Gesellschaft von rechts und links weggeholt. Das hat ihr nicht gefallen. Sie ist wie eine Irre auf und ab gerannt und wir dachten nicht, dass sie beim Zaun immer anhalten würde. Das war dann das Déjà-vu vom letzten Jahr. Dort rannte ja auch ein Pferd immer hin und her und die meisten anderen Pferde, auch der Dicke Greyson, habe sich davon anstecken lassen. Dieses Jahr blieben die Pferde ruhig, aber Gabi konnte man es ansehen, dass sie damit nicht gerechnet hat. Candy ist aber eben aus einem anderen Holz geschnitzt als Grayson, die war den ganzen Tag entspannt.

Später hat sich rausgestellt, dass die Besitzerin der Fuchsstute gebeten wurde, nicht mehr mit dem Pferd teilzunehmen. Das Pferd war kaum händelbar und die Konstellation denkbar ungeeignet. Es war für die anderen Teilnehmer und das Paar selber zu gefährlich. Zumal das Pferd auch noch sehr unkooperativ war und die Aufgaben immer verweigert hat. Das gab noch einige Diskussionen unter den Teilnehmer, aber ich fand es richtig. Ich hätte es auch nicht gut gefunden, wenn sie bei uns der der Gruppe gewesen wäre und wir immer warten müssen und zusehen, um aus der Schussrichtung zu kommen.

Na, aber am Nachmittag haben wir uns dann den richtigen Aufgaben zugewandt. Also die Treppe. Buffy gleich sofort rüber, das juckt doch den Esel nicht. Dann kam aber die Aufgabe, auf der höchsten Stufe zu drehen. Das war schwierig. Esel "stürzte" hinten ab oder sprang vorne runter. Wer war Schuld? natürlich ich. Zuviel Energie zur falschen Zeit, einfach mal nur Atmen. Also ich runter vom Esel und dann haben wir es ohne Reiter probiert. Geht.... 4 x ohne Reiter, dann ich wieder rauf und Buffy wusste, was zu tun ist. Toll, ich war so stolz auf sie. Dafür gab es natürlich Himbeerkekse all you can eat… Roger hat nur die Augen verdreht, aber da ist Buffy nicht gesprächsbereit. Heldenleistungen müssen auch Heldenbelohnungen nach sich ziehen. Und Pause ist zwar schön, aber Himbeerkekse sind schöner.

So haben wir auch einige andere Übungen gemacht. Aber da ist Buffy wirklich sehr entspannt. Lustig bei dem Stangensalat war, dass sie wie ein Jagdhund auf der Fährte mit der Nase über den Boden sich da den Weg gesucht hat. Es hat ihr Spass gemacht. Bis wir zum Wasserloch gingen. Nein, da gehe sie nicht durch. Sie hat es sich angeschaut, Nase reingehalten und beschlossen, dass dieses Loch nicht gut für die Muli-Gesundheit ist. OK, aber mit guten Argumenten? Sie stand also neben dem Loch, während die anderen Pferde dort fleissig durchgingen oder drinnen standen. Hmm, wohl doch nicht so gefährlich. Also steht sie davor, denkt etwas nach und geht durch. HIMBEERKEKs!!!!! Anbet
Damit konnten wir das Training beenden.
Und wir sind so ins Schwitzen gekommen. Es war ein soooo heißer Tag mit 26 Grad im Schatten, es zog langsam ein Gewitter auf, da wollten wir schnell verladen. Bei der Abschlussbesprechung habe ich als Fazit gesagt, dass Buffy und ich noch viel besser zusammen wachsen können, wenn wir zusammen mehr erleben und ich an meiner grobmotorischen Körpersprache mehr arbeite. Roger stimmte zu. Wir haben ausgemacht, dass ich mal 3-4 Tage in den Norden fahre und dort mal direkt Unterricht bei ihm bekomme. Mir gefällt seine Art und ich wollte doch eh mit Eselchen mal wieder in Urlaub fahren.
Will sich nicht vielleicht ein Muli-Besitzer aus dem Norden anschließen?
Auch Gabi und Dana waren sehr zufrieden mit Ihren Tieren. Jule hat sich toll benommen, zum ersten mal von zuhause weg und sooo viel Aufregung.

Heimfahrt war ohne Besonderheiten und wir freuen uns aufs nächste Jahr.

LG
Claudia
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Santa
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BeitragVerfasst am: 08.06.2019, 16:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Ach, Freude und Leid liegen so eng beieinander.
Letztes Wochenende, mit dem zusätzlichen freien Tag für Himmelfahrt, sind wir 3 x mit dem Hänger los gewesen. Es war eigentlich ganz nett. Eigentlich. Aber ich bin total genervt von Buffy, dass Sie immer und überall Muli-Monster gesehen hat. Es wurde nicht besser, sondern eher immer schlimmer. Dazu wollte sie überhaupt nicht laufen und ich musste immer nur Treiben. Das war kein Vergnügen. Ich habe schon (wieder mal) gezweifelt, ob das Projekt, "wir kaufen eine Muli" eine so tolle Idee war. Hätte ich einen netten Spanier genommen, der Feria-Erprobt ist, verladesicher und mit etwas Go, da hätte ich doch mehr Spass gehabt, oder?
Ich habe Jedem was vorgejammert, der es hören wollte (oder auch nicht). ´Die beste Antwort war von meiner Hundesitterin: Sie hatte ein Pferd, das war auch so... Ich soll mich doch einfach damit abfinden. Und entspannen. Tolle Idee, aber manchmal habe ich nicht den Langmut dazu. Also habe ich erstmal wieder Kräuter zu Entspannung gekauft. Für das Muli, nicht für mich... Obwohl das vielleicht auch eine gute Idee wäre. Dann bin ich extra allein ausgeritten mit ganz viel Ruhe. Aber das Muli ist ja so stur. Nein, zwischen zwei Getreidefeldern möchte sie nicht so einfach durchgehen. Das raschelt so und im Wind sieht es so aus, als ob sich was anschleicht. Nein, hier muss man voller Spannung und in absoluter Fluchtbereitschaft durch. Das ist LEBENSWICHTIG! Da kann ich auch von ihr verlangen, dort 3 x lang zu gehen, die Gefahr bleibt. Seufz.
Aber sie macht es brav, innere Entspannung kann ich nicht verlangen, die kommt sicherlich (hoffentlich) mit der Zeit. also am Ball bleiben.

Dann hat sie wieder gelahmt. Nicht ganz so dramatisch, aber sehr deutlich. Woher? Na, das wurde mir von mehreren erzählt. Buffy "hängt" wieder auf verschiedenen Stuten rum. Ja, sie besteigt diese. Also ich bin schon ein offener Mensch, bei meiner ersten Hochzeit war der Trauzeuge homosexuell, aber ein lesbisches Maultier welches sich beim "Sex" den Rücken verrenkt.... also darauf könnte ich gern verzichten. Die anderen Pferdebesitzer schauen mich schon schief von der Seite an. Und wirklich, sie war im Frühjahr nicht einmal "richtig" rossig. Sie mag auch eher keine Wallache, sondern nur Stuten.
Müsste ich das mal untersuchen lassen? Kann man die Hormone im Blut untersuchen? Man denkt ja gleich an einen Tumor am Eierstock. Aber bei den mir bekannten Fällen waren die Stuten dann immer sehr zickig, das ist sie nicht. Das sture, … ähhh meinungsstabile, liegt an der Genetik (ganz der Papa, wie wir immer sagen), damit haben die Hormone nichts zu tun. Also werden wir es weiter beobachten.

Wir haben aber auch gute Tage. Auf dem Platz ist sie zur Zeit absolut Zucker. Ich konnte am langen Zügel auf dem Zirkel Galoppieren! Ja, richtig gehört. Zirkel, langer Zügel, Galopp! Lenken geht einhändig, Halten auf Gewichtverlagerung.... Ja, wir beiden haben da einen guten Lauf.
Und heute hatten wir auch einen tollen Ausritt. Wir waren mit dem Hänger in der Fischbeker Heide und Buffy war flott motiviert vorweg. Sie hat zwar einige Dinge misstrauisch beäugt, aber hat sich immer ein Herz gefasst und ist von allein dann vorbei gegangen. Sie hat wohl gehört, dass ich mit Gabi schon über ein "Ersatzmuli" gesprochen habe. So oft wie Buffy lahmt....

LG
Claudia

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