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Versicherungsrechtliche Überlegungen zur Muli-Nutzung   
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 17.03.2009, 18:17    Titel: Versicherungsrechtliche Überlegungen zur Muli-Nutzung   Antworten mit Zitat

Die Diskussion hier um versicherungsrechtliche Belange wurde von diesem Thema abgetrennt, bzw. kopiert: http://www.maultierfreunde.de/showthread.php?t=1534
Beate



Meine Methode für junge Mulis am Boden was zu machen . Habe ich mit Mikado fast ein Jahr in Schritt ,Trab und Galopp gemacht . Jetzt ist Balthasar dran . Schritt und Trab klappt schon super , Galopp bin ich mir noch nicht sicher .
Muli lernt gerade aus zu laufen und zu weichen . Tempokontrolle durch Stimmhilfe . Fahrradfahren ist sehr vertrauensfördernd .

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ostemporale
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BeitragVerfasst am: 17.03.2009, 19:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Helmut,

bist Du auch so ein "Verrückter"? Mich haben Sie alle für bekloppt gehalten. Ich habe mich am Hals festgehalten und ziehen lassen. Ok .... manchmal auch in den Acker.
Klaus
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 17.03.2009, 19:35    Titel:   Antworten mit Zitat

HY Klaus , super ,aber verrückt sind wir nur für die anderen . Wir wissen was es dem Pferd/ Muli bringt . Im Acker war ich noch nicht . Du fährst in der Stellung wo ich auch mit Mikado gemacht habe . Im Galopp kann man sich halt nur ziehen lassen . Nochmals SUPER Bier
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 17.03.2009, 23:11    Titel:   Antworten mit Zitat

Wir sind fast alle erwachsen und für uns selber verantwortlich.

Allerdings haben wir auch eine Aussenwirkung.

Korrekterweise muss auf folgenden Sachverhalt hingewiesen werden:
Das Führen von Tieren vom Fahrrad aus lässt die Straßenverkehrsordnung nur für Hunde zu. Das Führen von Equiden vom Fahrrad ist nich erlaubt.
Im Falle eines Unfalls ist somit auch kein Versicherungsschutz gegeben.
Im Rahmen einer Haftpflicht wird der Geschädigte zwar entschädigt, allerdings kann die Versicherung den Tierführer in Regress nehmen.
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ostemporale
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 08:18    Titel:   Antworten mit Zitat

Korrekte Antwort Holger,

daher mache ich diese Experimente auch nicht im öffentlichen Straßenverkehr und mit fremden Tieren.
Für Eigenschäden habe ich eine Unfallversicherung in einer Höhe die einen rollstuhlgerechten Hausumbau ermöglicht.
Und last not least kenne ich keinen "Reiter" der im Entfernsteten daran gedacht hat so etwas auch mal zu probieren.
Klaus
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Sunny
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 11:42    Titel:   Antworten mit Zitat

Tja, Holger hat sicher recht,aber....

es macht unheimlich Spaß. Wir nehmen fast alle Tiere ans Fahrrad und fegen über die Feldwege. Für uns ist es eine effektive Art, unsere Tiere zu trainieren und zu bewegen. Der Fitnessfaktor für den Menschen ist dabei auch nicht ganz unbedeutend Lächeln

Grundvoraussetzung - zumindest für mich - ist jedoch, dass die Tiere zuverlässig auf Kommandos reagieren und an der Hand problemlos von einer in die andere Gangart wechseln und anhalten. Das schließt zwar nicht unbedingt Unfälle aus Schrecksituationen aus, macht die ganze Sache aber sicherer.

Liebe Grüße
Heike
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 11:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Blaa Blaa Blaa Fcactus Zu tode ist gefürchtet ist auch gestorben .

Bin auch nur nicht öffentlichen Wegen unterwegs . Wenn man immer das Negative sieht und denkt , sollte man lieber Goldfische züchten .
Habe die gleiche Versicherung wie Klaus und wohne ebenerdig Lächeln
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Beate
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 17:12    Titel:   Antworten mit Zitat

Danke, Holger, dass Du auch die rechtliche Seite und die "Verantwortung" ansprichst. Hmm, weisst Du zufälligerweise, wie das dann rechtlich mit Handpferdereiten aussieht?
Sunny, macht' Ihr das "nur" mit den Eseln, oder auch mit den Mulis?
Und - was noch mehr Fitness für den Menschen bringt, ist das Joggen mit Muli/Esel/Pferd an der Hand Großes Lächeln Blinzeln .
Grüssle
Beate

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Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses verändern!
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 17:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Wenn du mit meinen Mulis joggen willst , könntest du bei der nächsten Olympiade mitmachen . Glaube das da keiner zu Fuß mit dem Tempo mithalten kann Großes Lächeln . Ausserdem glaube ich mehr Verantwortung zu haben als manche Schnurhalfterreiter im Gelände Die sind nämlich schon gar nicht versichert . Vielleicht kann sich Holger da auch mal erkundigen verwirrt
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Beate
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 20:08    Titel:   Antworten mit Zitat

mikado hat Folgendes geschrieben:
Ausserdem glaube ich mehr Verantwortung zu haben als manche Schnurhalfterreiter im Gelände Die sind nämlich schon gar nicht versichert .

Hallo Mikado,
bei meiner Versicherung ist das gebisslose reiten - speziell mit Knotenhalfter - mitversichert. Lächeln
Gruss
Beate

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Gast87
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 20:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Warte mal ab bis was passiert , was ich nicht hoffe . Kenne Fälle wo das auch von der Versicherung gesagt hat , sie seinen versichert . In einem Fall ist das Pferd samt Reiter durch die Vorderscheibe eines Autos gefallen und der Fahrer wurde schwer verletzt . der Sachverständige hat bei der Verhandlung gesagt mit sachgemäßer Zäumung wäre das nicht passiert .
Reiter wurde verurteilt ,Versicherung stieg aus weil die Sorgfallspflicht verletzt wurde und jetzt ist der Pferdehalter sein Leben lang am zahlen .
Beate , ich würde mich da bei einem größeren Schadensfall auf deinen Vertrag nicht verlassen
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 20:55    Titel: Das Führen von Equiden im öffentlichen Verkehr ist nicht zul   Antworten mit Zitat

Da man beim Reiten auf das Handpferd eine ähnliche Einwirkungsmöglichkeit hat wie zu Fuß, kann ich mir vorstellen, dass es sich wie beim Führen zu Fuß verhält.
Das gebisslose Reiten und Führen ist auch bei unserer Versicherung ausdrücklich versichert. Es gibt sogar Versicherungen die Gebisslosreitern unter bestimmten Vorraussetzungen Rabatt einräumen.

Allen denen, die Freude daran haben, ihren Equiden vom Zweirad aus zu führen, gönne ich aufrichtig ihren Spaß.
Aber ich verstehe nicht warum das zu einem Aufschrei führen muss. An den Fakten kommen wir doch nicht vorbei. Und wer sind wir denn, dass wir uns selbstherlich über Rechtnormen hinwegsetzen?

Was die Aussenwirkung und Vorbildfunktion angeht, so bin ich recht konsequent. Ich habe auch kein Verständniss für Erwachsene, die bei Rot über eine Fußgängerampel gehen.
Da das Forum öffentlich ist, muss der korrekte Umgang im Vordergrund bleiben.

Das Führen von Equiden im öffentlichen Verkehr ist nicht zulässig und äußerst gefährlich.
Es ist zur Nachahmung nicht geeignet.
Wer es trotzdem tut, sollte es für sich nach reiflicher Abwägung im privaten Umfeld machen.

Einen Hinweis noch mal zum Versicherungsschutz:
Sollte ein Schadensfall durch einen Anderen verursacht werden, so kann es passieren, dass seine Versicherung sich weigert zu Haften oder nur eine Teilhaftung zu übernehmen, da sie sich darauf beruft, dass man ja keine ausreichende Einwirkung auf sein Tier gehabt hätte und so mitverantwortlich für den Schaden sei. Dazu gibt es leider auch schon Gerichtsentscheide.
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Sunny
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 21:59    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich finde es für die Mitleser in diesem Forum schon gut, dass Holger auf die versicherungstechnische Seite aufmerksam macht. Solche Bilder gibt es jedoch nicht nur hier zu sehen, sondern wurden auch schon im TV gezeigt, u.a. vor ein paar Jahren Judith mit ihren Eseln und Inline-Skatern.

Jedem sollte bewusst sein, dass manche Dinge halt nicht durch Versicherungen etc. abgedeckt sind. Aus diesem Grund machen wir solche Dinge auf Feldwegen, wo ich genau weiß, dass dort absolut kein Auto und Fahrradfahrer kommt. Im Zweifelsfalle steige dann ich auch durchaus vom Fahrrad ab.

@Beate - ja, das machen wir auch mit den Mulis.

Liebe Grüße
Heike
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Gast87
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 22:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Man bin ich froh das ich nicht von Paragrfenreitern umgeben bin . Wenn ich so in manchen Tagebücher lese was für Probleme manche bei ihren Ausritten haben , Monate lang mit ihren Mulis herumkämpfen ,frage ich mich schon wer da unverantwortlich ist .
Ich weiß das ich das mit meinem Muli mmer im Griff habe egal ob ich wo auch immer Reite , Fahrradfahre oder was auch immer . Wieder einmal habe ich im Forum gesehen , daß hier nur festgefahrene Meinungen herrschen .
Wenn man da anders ist ,wird man gleich angegriffen . Das ist nicht so meine Sache .
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Sunny
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 22:52    Titel:   Antworten mit Zitat

Es geht doch nicht um Angriffe Blinzeln

Du weißt, dass du dich auf dein Muli verlassen kannst, ich weiß, dass ich mich auf meine Tiere verlassen kann bzw. richtig reagiere im Notfall. Wir sind erwachsen und sollten wissen, auf was wir uns einlassen.

Aber hier im Forum lesen auch immer Neulinge und junge Menschen mit, die mit ihren Tieren vielleicht noch nicht so weit sind, solche Experimente zu starten oder auch ggf. Gefahren sehen. Und denen sollten schon auch die Risiken aufgezeigt werden.

Ich habe gerade bzgl. des Fahrradfahrens schon einige Vorwürfe bekommen, da wir dies auch auf unseren Esel- und Mulitreffen zeigen. Aber auch weisen wir darauf hin, dass die Tiere entsprechend ausgebildet sein müssen. Und wenn ich mir die Fotos hier anschaue, sehe ich sowohl erwachsene, gelassene Fahrradfahrer als auch sehr gelassene Mulis.

Gefahren lauern überall, egal bei beim Muli am Fahrrad oder auf der Couch vorm Fernseher. Nicht für alle Gefahren gibt es Versicherungen, und wenn, wären wir so arm, dass wir uns den eigentlichen Spaß nicht mehr leisten könnten Blinzeln

Ach ja, noch was zum Thema Joggen. Das ist etwas, was ich nicht mache. Zum einem, sind mir gerade die Mulis selbst im Trab zu schnell (bin ja keine 20 mehr), zum anderen muss man es ja mit der Fitness auch nicht übertreiben.

Liebe Grüße
Heike
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