Maultierfreunde Maultierfreunde.de
DER Treff fŘr Freunde des Maultiers
Wettbewerb "Foto des Monats"
Wettbewerb Foto des Monats Abstimmung
   Ergebnis Vormonat
  AnleitungAnleitung    Registrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzenRegistrieren, um das Forum in vollem Umfang zu nutzen 
  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen    LoginLogin 
  KarteLandkarte    StatistikStatistik  

6w├Âchige Tour mit Muli und Hund - Johanna, Aramid und Plini   

 
Neues Thema er÷ffnen   Neue Antwort erstellen    Maultierfreunde-Forum - ▄bersicht -> Erfahrungsberichte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nńchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
johanna
Benutzer


Alter: 34
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrńge: 60
Wohnort: freiburg
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 11.11.2009, 21:16    Titel: 6w├Âchige Tour mit Muli und Hund - Johanna, Aramid und Plini   Antworten mit Zitat

Dieser Bericht wurde aus folgendem Thema hierhin verschoben: http://www.maultierfreunde.de/showthread.php?t=1695


jetzt endlich mal der bericht meiner reise.
den tieren geht es beiden ganz wunderpr├Ąchtig

Eine 6 w├Âchige Tour mit Muli und Hund

Nachdem ich mein Abi hatte ging es 2 Wochen sp├Ąter los. Von daheim in Staufen im Breisgau Richtung T├╝bingen. Ich, mein Maultier Aramid und mein Hund Plini. Aramid hatte einen Sattel drauf und trug unser Gep├Ąck, ich und er Hund gingen zufu├č. Wir gingen oft Fahrradwege, Pilgerwege oder auch mit Kommpass und Karte von Dorf zu Dorf. Wir gingen je nach Wetter und Weg zwischen 15 und 30 km pro Tag. Das meiste waren 37 km an einem Tag. Wir ├╝bernachteten auf H├Âfen mit Pferden. Ich irgendwo in der Scheune, im Heu, unter dem Vordach oder auch in einem Bett. Das Muli auf einer Weide, Paddock, Box oder dem Reitplatz. Ich hatte sie vor der Tour vorne beschlagen und hinten noch barfu├č.
Als erstes wanderten wir durch den Schwarzwald, der gerade vor unsrer Haust├╝r beginnt, den Schauinsland rauf und ├╝bernachteten auf einem Hof den wir von einer unsrer Eselwanderungen schon kannten. Morgens genoss ich noch den morgendlichen-m├╝tterlichen Fr├╝st├╝cksdienst und wir gingen Richtung Feldberg. Am ersten Tag hatte ich mit dem Muli an mehreren Wegkreuzungen l├Ąngere Disskussionen, wo wir hingehen, aber ab dem zweiten Tag war das kein Thema mehr.
Am Feldberg kam das erste Hinderniss. Erstmal viele neugierige K├╝he und mein Schweizer Muli hat Angst vor K├╝hen. Dann vom Feldberg runter gingen wir einen sehr alpinen Pfad und bei einer gro├čen Felsstufe, mit kleiner Br├╝cke und rauschendem Bach dahinter, beschloss Aramid, dass sie da nicht runter geht. Ich versuchte alle Tricks, hatte aber keine Chance. Schlussendlich gingen wir den Steilhang durch die Heidelbeer B├╝sche runter. Die n├Ąchsten Tage f├╝hrte unser Weg noch durch bekannte Gebiete, den wundersch├Ânen Schwarzwald bis nach Rottweil. Das letzte St├╝ck dorthin gestaltete sich recht schwierig. Es war den ganzen Tag schon sehr hei├čund wir waren alle m├╝de. Vorallem dem hund machte die Hitze ziemlich zu schaffen. Wir liefen einen Jakosbuspilgerweg, der an einem Fluss durch ein enges Tal f├╝hrte. Die Br├╝cke ├╝ber den Fluss war ganz und gar nicht Pferde- und erst recht nicht Eseltauglich und wir mussten einen Umweg machen. Der f├╝hrte aber ├╝ber eine Furt. Diese war normalderweise gut zu ├╝berqueren. Jetzt hatte der Fluss aber ziemlich Hochwasser und er rauschte in braunen Wogen an uns vorbei.ich galubte nicht, dass aramid dort r├╝bergeht,packte aber alles ab und spazierte einfach ins Wasser. Die Tiere folgten mir einfach und wir suchten uns unsren weg durch das Oberschenkelhohe Wasser. Dort ├╝bernachteten wir bei den Rottweiler Eselfreunden und nach einem Ruhevormittag gingen wir am Neckar entlang bis zum Eselhof Linden, bei Tine Klausmann. Dort freute ich mich dass das Muli mal Muli Gesellschaft hat, sie interesierte sich aber wie immer nur f├╝r das Pferd. Bald kamen wir durch die erste Stadt,durch Villingen-Schwenningen. LKW`s und Busse waren dem Muli gar nicht geheuer, wenn sie in Massen auftraten.










Nach 8 Tagen waren wir dannin T├╝bingen bei meiner Oma angekommen. Das Muli hatte noch immer viel Kraft und Ausdauer, der Hund aber hatte ziemliche Probleme mit ihren Pfoten. Nach 5 Tagen fing sie an sehr vorsichtig zu laufen und Kies zu meiden. Auf dem letzten St├╝ck bis nach T├╝bingen ging sie nur noch humpelnt ├╝ber Kies oder am Wegesrand. Bein meiner Oma machte ich einen Tag Pause und ging dann ohne Hund
weiter nach Ulm ├╝ber die Schw├Ąbische Alb. In Ulm waren wir schon sehr viel Stadterfahrener,und mit Hilfe eines netten Mannes spazierten wir gem├╝tlich durch Ulm und dann die Donau runter. Hinter Ulm fanden wir einen schlafplatz auf einem schicken Reiterhof. Am n├Ąchsten Tag fuhr ich nach Ulm rein um meinen Hund wieder in Empfang zu nehmen, der 4 Tage Erholungsurlaub bei Oma und
Opa gemacht hatte. Als ich wieder auf den Hof kam hatte sich Aramid ganz bl├Âd am hinteren Fu├č, direkt in der Fessel verletzt. Ich denke es war eine wunde vom Seil. Wir ginegn nur noch
ein kleines St├╝ckchen und fanden einen Platz wo wir l├Ąnger Pause machen konnten. Nach 3 Tagen dort kam der TA und das Muli wurde zum Antibiotika Muli und wir bekamen noch 4 weitere Ruhetage verschrieben. Weil die Wunde bis zumBallen runterging,lies ich sie auch noch hinten beschlagen. Dem Hund hatte ich in T├╝bingen Schuhe f├╝r ihre Vorderpfoten gekauft und seit dem ging sie gut. Nach einer Woche pause gingen wir dann weiter nach Augsburg und dann nach Freising, wo wir 5 Tage Pause machten. Bis nach Freising brauchten wir insgesamt 4 wochen. Das sind ca. 450 km und mit 3 Wochen Zeit, inder wir galufen waren, war ich sehr stolz auf uns. Nach den Pausetagen bogen wir in den S├╝den ab. Nach 4 Tagen waren die Alpen in Sicht, wor├╝ber ich mich sehr freute.nach 5 tagen waren wir am fuse der Alpen angelangt und gingen nun den Bodensee-K├Ânigsse Radweg. Er f├╝hrt an den Alpen entlang, ziemlich parallel zur ├ľsterreichischen Grenze. Das St├╝ck Weg war sehr sch├Ân. An vielen Seen vorbei, ├╝ber sanfte H├╝gel, im Schatten der grosen Berge.
Dann zeigte sich das n├Ąchste roblem. Aramid hatte sich eine woche zuvor direkt auf dem R├╝cken eine harmlose Schramme zugezogen die sich innerhalb eines halben Tages entz├╝ndete. Mittags sah man schon deutlich einen hubbel auf dm R├╝cken, der Abends schon wieder besser war. Am n├Ąchsten morgen war es aber ein fussbalgroses Ei. Direkt auf der Wirbels├Ąule auf dem “Dreh-Und Angelpunkt “ des R├╝ckens. Nach einer TA Visite, Antibiotika und einem Rat, das ganze abzubrechen,ging ich erstaml mit dem Hund spazieren und das ganze ├╝berdenken. Ich beschloss mich heimfahren zu lassen und die Tour andersrum mit Fahrrad und Zug zu beenden. So lies ich mich von Bad T├Âlz in 6 std. Heimfahren, was wir in 6 Wochen gelaufen sind. Mittlerweile geht es dem Muli wieder sehr gut und sie ist voller Tatendrang und noch schwerer auszulasten als vorher.
Wir haben aufjedenfall alle sehr viel gelernt, viele nette menschen getroffen, und vieles erfahren. Das Muli ist sehr viel ruhiger, vorallem wenn wir alleine unterwegs sind. So eine tour ist bestens zu empfehlen.es ist einfach nur wunderbar.

Ein paar kleine Tipps.

Wenn man nach dem weg fragt, alte Menschen wissen ihn besser und kennen sich immer besser aus als die “jugend”

Pferde findet man fast ├╝berall.

Einkaufen geht auch ├╝berall, die verk├Ąufer freuen sich, wenn ein Muli vor dem laden steht und das wird dann ├Âfters verw├Âhnt.

Schwierig sind Pferde in st├Ądten zu finden. Dort dann die gro├čen Reiterh├Âfe(oft im Industriegebiet) oder wieder im l├Ąndlichen. Neubausiedlungen sind ganz schlecht.


Ein Zelt ist immer gut.

Auch nur mit Generalkarte findet man seinen Weg es gibt sehr viel gut ausgeschilderte Radwege.



So ein kleiner Eindruck von dem was wir alles erlebt haebn.bei Fragen oder so fragt doch einfach... L├Ącheln
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mulibaby
Benutzer




Anmeldungsdatum: 24.11.2009
Beitrńge: 62

Offline

BeitragVerfasst am: 30.11.2009, 13:08    Titel:   Antworten mit Zitat

sowas ist auch mein Traum. Wenn die kleine mal alt genug ist, dann w├╝rde ich sowas gerne mit unseren beiden und unseren 3 Hunden machen. Brauchen dann allerdings mehr als 2 Leute L├Ącheln

Ist die Verletztung am R├╝cken wieder weg??
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
johanna
Benutzer


Alter: 34
Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrńge: 60
Wohnort: freiburg
Entfernung: 0 km
Offline

BeitragVerfasst am: 01.12.2009, 20:38    Titel:   Antworten mit Zitat

jaja den tieren geht es wunderpr├Ąchtig. ein grund warum ich nach hause gefahren bin ,war auch dass ich sie hier vern├╝nftig versoregn konnte, so wie ich wollte. so hat sie daheim kein antibiotika mehr bekommen und ich hab sie mit h├Âm├Âopathischen mitteln behandelt, was sie davor teil├Âweise auch schon bekommen hatte. nach 5 wochen hab ich angefangen sie ohne sattel zu reiten und da seinzige was man noch sieht ist ein weisr fleck im fell.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrńge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema er÷ffnen   Neue Antwort erstellen    Maultierfreunde-Forum - ▄bersicht -> Erfahrungsberichte Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1
Gehe zu:  
Du kannst keine Beitrńge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beitrńge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beitrńge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beitrńge in diesem Forum nicht l÷schen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Maultierfreunde.de Partner:  Noteselhilfe |  IG Esel- und Mulifreunde Deutschland |  Interessengemeinschaft fŘr das Maultier Schweiz |  Eselwelt-Forum |  Freundeskreis Mulihilfe

Impressum