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das Öö auf dem Weg zum Fahrmaultier   
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 26.04.2018, 22:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Ansonsten habe ich eben einfach aufgehört zu traben, wenn ich meinte, nun ist´s aber genug.
Ist okay, hat meine Reitlehrerin gesagt, ich völlig okay.
Aber nach einer HALBEN Runde?!?!?
Ist okay, habe ich gedacht, ist völlig okay.
Du kennst eben nur Pferde Großes Lächeln
Du und ich, wir beide WISSEN doch auch nach ner halben Runde schon, daß ich im Kreis traben kann. So what?
Geschirr trage ich auch schon. Nur wenn die Doppellonge meinen Popo berührt, dann gebe ich mal schnell Gas. Aber das wird schon noch.
Und ich habe mal schnell eine Seele gerettet Satanloo
In meinem Zimmer wohnte vor mir eine braune Stute. Wohl auch so schick wie ich, nur eben ohne meine exquisiten Ohren. Ich bin Ostersonntag eingezogen. Und am Ostermontag, so nach dem Osterfeuer, da kam eine junge Dame, die wußte nix von dem Bewohnerwechsel und ich streckte den Kopf aus dem Fenster, muß ja auch wissen, wer hier so ein und aus geht und hab sie begrüßt. Cool
Naja, man erzäht sich, sie wolle niiiiie wieder Alkohol usw.

Ich freu mich schon, ich werde am Sonntag abgeholt.
Wir haben am Ostermontag nämlich auch Nachwuchs gekriegt.
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Ronja
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BeitragVerfasst am: 27.04.2018, 11:33    Titel:   Antworten mit Zitat

Glückwunsch zum Nachwuchs! Großes Lächeln
Ich hätte nie gedacht, dass sie mal so viel größer wird als ihre Mama Bigeek00
Da muss der Esel ja sehr groß gewesen sein. oder bei Mama steckte doch was anderes drin?
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Santa
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BeitragVerfasst am: 29.05.2018, 13:29    Titel: Und...   Antworten mit Zitat

Wie klappt es jetzt mit dem Reiten so nach einem Monat zuhause?

Bin gespannt.

LG
Claudia

_________________
Ein Muli ist nicht stur, es ist meinungsstabil!
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 21.12.2018, 10:27    Titel:   Antworten mit Zitat

Moin, das Öö hier.
Das Jahr ist rum und der Sommer war unglaublich. Wir waren nur auf dem Winterpaddock, abgesehen von zwei, drei Wochen auf der Koppel am Haus. Weil nach dem Heuen einfach nix nachgewachsen ist. So haben wir die ganze Zeit schon Winterfutter bekommen. Zuerst gemischt mit den Resten vom Dachboden, danach vorjährige Kuhsilage, die so trocken ist, daß die Kühe sie nicht fressen wollen. Weil Harald und Bärbel aber Angst haben, daß sie zu fett für uns ist, gab´s denn auch noch nen Blutbild Gruppe . Zusammen mit den jährlichen Milben-, Wurm- und Dasselfliegenkurspritze. Ich mach da ja kein Theater, gibt ja ein Leckerchen. Aber Trude, die Nuss, die brauchte ne Nasenbremse. Rolleyes 3 würdelos, sag ich nur, würdelos.

Walnüsse gab´s dieses Jahr auch reichlichst. Von der Maronenkoppel haben sie uns ja rechtzeitig entfernt Verärgert . Aber oben über dem hinteren Teil des Stallpaddocks da schwebt die Krone eines riesigen, uralten Walnussbaums. Nun kam Bärbel ja jeden Morgen und Abend zum EInsammeln. Morgens hatte sie ihre beiden Eimer ruckzuck voll.
Abends denn nicht mal mehr ein Eimerchen.
Hat sie schnell aufgegeben, das Sammeln zum Abend Großes Lächeln
Später gabs dann noch Eicheln satt.
Für die allgegenwärtigen Wildschweine, sagen sie. Cool
Ich hab die Farbe eines Wildschweins.
Ich hab das Fell eines Wildschweins.
Zumindest im Winter.
Ich benehme mich wie ein Wildschwein...
Ihrer Freundin Luise ist ein Wildschwein über den Weg gelaufen, erzählen sie. Und irgendwas von Rotkohl, Pilzen und Klößen verwirrt War dann froh, daß wir auf die leider inzwischen maronenfreie Koppel umgezogen sind. Hatte so ein Bauchgefühl.
Mein Bauch hat mir nach einer sorgfältigen zweistündigen Suche auch erzählt, daß es dieses Jahr keine Maronen mehr gibt. Hab mich dann halt auch an die dieses Jahr allgegenwärtige Heuraufe gestellt.

Geritten haben wir diesen Sommer auch.
So im Juni haben wir angefangen.
Die Tochter des Hauses und ihre Freundin haben das übernommen.
Fand ich gut.
Abwechslung. Thumbsup
Weil abends raus und morgens rein, selbst die Pferde haben sich gelangweilt, weil keine Trainingsfahrten, einfach nur heiß und trocken...
Zuerst haben die Beiden mich nur geputzt. Sehr schön.
Dann haben sie mich aufgetrenst und sind mit mir auf dem Hof herumgelaufen. Muuuß ja nun nicht sein, aber bitte, alles besser als in der Box rumlungern. Außerdem war´s auf dem Hof schattig.
Dann Sattel aufgelegt. Und festgezogen. Uuund noch alles guuut?
Natürlich, jetzt macht´s nicht so spannend, können wir jetzt mal?
Sie also rauf.
Und sitzt noch nicht ganz ordenlich, da dreht sich in Zeitlupeeee der Sattel nach unten, bis sie unter meinem Bauch liegt. Ich hab extra nachgeguckt. Sie hat genauso blöd geguckt wie ich.
Wie kann man auch bei einem Seehundfell wie meinem Sommerfell einen Sattel OHNE Satteldecke auflegen?????
Natürlich hat´s wieder keiner gesehen.
Dafür gibt´s dann aber für den nächsten Hammer, den die Beiden sich geleistet haben einen höchst seriösen Zeugen Smiley1

euer Öö
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 24.12.2018, 05:28    Titel:   Antworten mit Zitat

So, erzähle ich mal weiter von diesem Sommer....
Die Tochter des Hauses und ihre Freundin haben mich dann auf der Koppel geritten. Unterm Walnussbaum, weil da Schatten ist und hier oben ein Lüftchen weht. Wobei "oben" Blinzeln An dem Stall, in dem der kleine Trecker wohnt, da hängt eine kleine Holztafel, da steht drauf "Holder-Hütte 33m ü. NN" Das ist das, was sie "unten" nennen. "Oben" ist da, wo ein Teil der Bienen wohnt, das ist der Dorfhügel, 37 m ü.NN...und das Lüftchen sorgte dafür, daß aus unserer Koppel ein Staubpaddock wurde. Wenn ich dürfte, würde ich euch jetzt die Marlboromelodie vorpfeifen, oder spiel mir das Lied vom Tod.
Egal, unser Reitplatz also, luftig und schattig so zwischen Walnuss, Schwarzkirsche und mehreren rauschenden Eichen. Die beiden Grazien nicht dumm, zum Aufsteigen haben sie einen uralten, ehemals weißen Plastikgartenstuhl. Die Tochter des Hauses also die Zügel in der Hand, die Freundin stellt besagten Stuhl mir zur Seite, steigt da rauf, greift zum Sattel um aufzusteigen, da passiert es: das Ding bricht unter ihr zusammen. Da konnte der uralte, ehemals weiße Gartenstuhl jetzt nix für. Der war einfach so sonnenausgebleicht mürbe, daß er die spröden wackeligen Beine gegrätscht hat. Freundin knallt auf den Boden und sagt "Ach...du...Sch..." Weil, mir stand vor Überraschung das Maul auf und sie konnte von unten reinsehen. "Oh, mein Gott!!!! Ihre Zunge ist ganz schwarz!!!!"
Wer?
Was?
Ich?
WASSSS?
Oh, mein Gott, meine Zunge ist ganz schwarz!!!!!
Zugegeben Peinlichkeit der Moment, in dem ich nun ein wenig nervös wurde. Meine Zunge! Wer weiß, was noch alles an mir schwarz geworden ist. Hektisch gucke ich an mir rum. Die Tochter des Hauses schnauzt mich an, ich soll gefälligst mal ruhig stehen. Die hat gut reden, die wird ja nicht schwarz!!!
Bärbel und Harald kriegen sie nicht ans Telefon, aber wenigstens den Tierarzt. Der ist zufällig ganz in der Nähe und kommt nicht allzuviel später. Ich bin inzwischen abgesattelt und abgetrenst, habe mein Halfter drauf. Die Freundin sitzt unterm Kirschbaum. Irgendwie tut ihr der Arm weh oder so.
Unser Doktor kommt, krault mir genau die richtigen Stellen im Ohr, der hat das studiert, ich lass ihn ins Maul schauen. Er nickt. Pflückt eine Handvoll der köstlichen Schwarzkirschen, das geht schnell, von den Dingern gibt es dieses Jahr wirklich soviele, daß selbst die Stare damit nicht parat werden und Bärbel jede Menge einweckt, also Kirschen, nicht Stare, ne.
Er schiebt sich die Kirschen rein, gibt mir auch eine ab, find ich nett, weil der Baum auf der anderen Seite vom Zaun steht, da komm ich so schlecht ran, auf meiner Seite hab ich den Staren ja schon beim Ernten geholfen, guckt die Freundin an und meint, sie solle doch mal besser den Kollegen von der Humanfraktion aufsuchen mit ihrem Arm. Und mit mir, daß täte sich in den nächsten Tagen von selbst geben. Alles gut. Und zieht pfeifend ab.
Der Mann hat meine vollste Bewunderung.
Habt ihr schonmal versucht, gleichzeitig zu grinsen und zu pfeifen?!?
Na, also.

Später hat Bärbel mit mir ein ernsthaftes Wort über Kirschen gesprochen, wegen der Kerne und so. Aber, mein Gott, sie hat mit mir auch schon ernsthafte Worte über Maronen gesprochen. Und über...Himbeeren, genau, über Himbeeren.
Eine Rechnung hat unser Doktor übrigens nicht gestellt.

schöne Weihnachten wünscht,
euer Öö
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 17.02.2019, 20:37    Titel:   Antworten mit Zitat

Zum Ende des Sommers ist etwas Trauriges passiert.
Alex ist für vier bis sechs Wochen auf den Nachbarhof gezogen. Dort ist eine Stute durch den Tod ihrer Kumpeline alleine geworden. Und Alex kann ja Beisteller. Hat er ja auch gemacht, bevor er zu uns gezogen ist. Und diesmal ein anspruchsvoller Job, da muß ein Könner ran.
Die Stute ist nicht nur in unserem Dorf bekannt.
Sie ist die Naomi Campell unter den Pferden.
Schön, erfolgreich, berühmt, langbeinig...
...und ZICKIG!!!!
Die Tochter des Hauses hat Alex´Halfter und einen farblich passenden Führstrick vorher noch durch die Waschmaschine gejagt. Hätte sie mit Alex am liebsten auch gemacht.
Dann sind sie los.
Die Auffahrt runter.
Rechts um die Ecke und an der Obstwiese lang hoch zu dem Nachbarstell.
Ich habe hinterhergeguckt.
Ein Abschied für vier bis sechs Wochen.
Da wußte ich noch nicht, daß er für immer sein wird. Oder zumindest für die nächsten vierzig Jahre, bis ich denn auch mal über die Regenbogenbrücke gehen werde.
Die ersten Wochen ging es Alex noch leidlich. Er und die Pferdenaomi sind sogar in den kühleren Morgenstunden zusammen auf kleine Ausritte.
Der heiße Sommer und sein Alter waren dann doch zu beschwerlich. Der Tierarzt war schon zweimal da gewesen, um ihm was gegen Schmerzen und zum Stärken zu spritzen.
Dann haben sie beschlossen, daß Alex über die Brücke gehen darf.

Bärbel hat es mir gesagt, und daß das zum Erwachsenwerden dazu gehört.
Ich finde Erwachsenwerden sch...

das Öö
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Ronja
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BeitragVerfasst am: 25.04.2019, 11:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Oh, das ist aber Schade mit dem Alex Sad Smiley 002 Ich hoffe das Öö leidet nicht zu sehr.
Wie groß ist sie denn nun? Ihre Mama ist jetzt fast ganz weiß Wow1 da musste ich letztens auch mehrmals hin gucken als ich das Foto bekommen habe.
Unsere Damen werden dieses Jahr gedeckt. Die große nächsten Monat. Die kleinere möchte noch nicht so recht, auch eine kleine Diva. Keine Rosse, mehrmals geschallt. Jetzt heißt es abwarten wann was kommt...
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Hesekiel
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BeitragVerfasst am: 29.04.2019, 08:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Moin,
da muß ich mal ein Photo schicken.
Das Öö wird vorne rum heller, man könnte die Flecken als beginnendes Weiß bezeichnen.
Wenn sie nicht gerade wie eine Wildsau aussieht.
Also eigentlich immer, außer die paar Minuten nach dem Putzen Aiwebs 012
Sie steht jetzt mit Chefin Anke und Neuzugang Fränki zusammen und findet das toll. Weil, wenn mit Fränki gearbeitet wurde, dann kriegt sie durch unglaubliche Aufdringlichkeit noch ein paar extra Minuten Bespaßung. Und Ankes Minuten noch dazu, weil die in einem Alter ist, in der man in der Sonne stehen der Bespaßung vorzieht.

Bärbel
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