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Caprivi Administrator
Alter: 65
Anmeldungsdatum: 11.10.2004 Beiträge: 2171
Wohnort: Fockbek in Schleswig-Holstein Entfernung: 0 km
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Verfasst am: 30.12.2005, 18:00 Titel: |
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Beim Einfahren von Rafaela werde ich mich auch profesionell unterstützen lassen.
Welche Sicherheitsschäkel meinst du? |
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Beate Betreiberin des Forums
Anmeldungsdatum: 26.02.2004 Beiträge: 4375
Wohnort: Raum Heidelberg Entfernung: 0 km
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Verfasst am: 31.12.2005, 10:02 Titel: |
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Hi Holger,
diese Sicherheitsschäkel sehen so aus:
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Gruß
Beate
PS: Will mal schauen, ob vielleicht Ute Thomas hier ein paar Tips zum Einfahren abgeben kann...:notsure: _________________ Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses verändern! |
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petrareissenweber Neuer Benutzer
Anmeldungsdatum: 21.01.2005 Beiträge: 13
Wohnort: 96126 Maroldsweisach
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Verfasst am: 31.12.2005, 11:48 Titel: |
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Hallo Beate,
ich würde nie und nimmer irgendwas, was mit Mulis und Pferden zu tun hat auf die leichte Schulter nehmen. Es hört sich vielleicht so an, aber ich habe seit 35 Jahren mit Pferden zu tun und hab alle meine Ponies selbst ausgebildet (natürlich mit Hilfe meiner Reitlehrerin) und war als Kind auch sehr erfolgreich bis klasse L . Vor 3 Jahren wollte ich meinen Tinker einfahren lassen, weil ich mit dem allein keine Einfahrexperimente wagen würde, aber dann hab ich das Geld in Eddie investiert.
Eddie würde ich aber niemals ein paar Wochen in einen fremden Stall stellen, da er so arg fremdeld.
Trotzdem danke für die Tips.
Viele Grüße Petra |
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Beate Betreiberin des Forums
Anmeldungsdatum: 26.02.2004 Beiträge: 4375
Wohnort: Raum Heidelberg Entfernung: 0 km
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Verfasst am: 31.12.2005, 22:54 Titel: |
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Hallo Petra,
es war wirklich nicht meine Absicht, Deine Kompetenz anzuzweifeln. Aber für mich ist zwischen dem Reiten und dem Fahren ein himmelweiter Unterschied, ich persönlich habe vor letzterem einen Heidenrespekt und finde es ungleich gefährlicher.
Das mit dem "fremdeln" - da arbeite ich mit meiner Naomi im Moment auch dran, und sie wird es sicherlich auch lernen, mal woanders zu sein und auch mal von fremden Personen gehändelt zu werden. Das finde ich sehr wichtig, da niemand die Garantie geben kann, daß er ewig für sein Tier da sein kann/darf.
Viele Grüße
Beate _________________ Schwimm' gegen den Strom; denn nur an der Quelle kannst Du den Lauf des Flusses verändern! |
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petrareissenweber Neuer Benutzer
Anmeldungsdatum: 21.01.2005 Beiträge: 13
Wohnort: 96126 Maroldsweisach
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Verfasst am: 01.01.2006, 17:59 Titel: |
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Hallo,
zu den Sicherheitsschäkeln fällt mir auch noch was ein. Mit denen hab ich mich auch schon beschäftigt und über den Preis gestaunt. Ich denke aber, da man ja beim ersten mal keine Tonnen stundenlang ans Muli binden möchte kann man sich auch ganz gut mit einer stinknormalen Schleife, die ein langes Ende hat, behelfen.
Und hallo Beate,
zum Thema Fremdeln, Eddie wird schon auch mal von anderen gefüttert und auf die Koppel geführt aber mit Fremden hat er echt seine Probleme. Da wo ich ihn her hab wurde sich auch nicht gut um ihn gekümmert (eingewachsenes Halfter mit immer noch leichter Delle im Nasenbein).
Viele Grüße und natürlich ein gesundes neues Jahr
Petra |
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UteT Neuer Benutzer
Anmeldungsdatum: 13.01.2006 Beiträge: 13
Wohnort: Pfalz
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Verfasst am: 13.01.2006, 13:42 Titel: |
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Zum Einfahren von Mulis kann ich soweit schreiben, dass es ein großer
Unterschied ist ein Muli oder einen Esel einzufahren.
Wir haben 4 Esel eingefahren und bei allen war es nach etwas Bodenarbeit
im Zweispänner mit einem erfahrenen Zugtier kein Problem .
Alleine vor der Gig sieht das schon ganz anders aus, da sollte man auch
beim Esel lange Vertrauensarbeit machen und mindestens zu 3. sein ,
wobei zumindest 2 Menschen davon wirklich Erfahrung haben müssen.
Besser halte ich es jedoch mit seinem Tier, wenn niemand in der Nähe
wohnt, zu erfahrenen Leuten zu fahren und keine Hindernisse zu scheuen,
denn das Fahren ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir haben
gerade kleine Mulis bekommen, die vor 10 Jahren schlecht eingefahren und
vor 8 Jahren einen schweren Fahrunfall hatten.
Noch heute, trotz erfahrener Pferdeflüstere, einem sehr guten Fahrstall,
viel Training mit bester Kutsche, Fahrlehrer vieler Turniere und noch
mehr Preisen, sind diese Tier durch ihren Unfall geprägt und sehr
unberrechenbar.
Denn beim Muli gilt mehr als bei jedem Pferd oder Esel: keine schlechten
Erlebnisse oder Erfahrungen in den Anfangsmonaten.
Unüberlegte Fehler sind fast nicht mehr gut zu machen beim Muli und es
dauert soooo lange bis die Vertrauensarbeit wieder stimmt.
Als ich Jule eingefahren habe, damals 4Jahre (Kaltblutmuli 1.60 ,
700kg) habe ich ein Jahr am Boden mit Doppellonge, mit Geschirr und
Zugstängen , leichten Gewichten,...... gearbeitet. Dann ritt ich sie
neben der Kutsche die sie später ziehen sollte, da sie schnell Panik
bekam vor unbekanntem.
Nach gründlichster Vorarbeit lud ich Beate Marienfeld zu mir ein für
eine Woche, (gegen Bezahlung) und wir stellten gemeinsam einen
Trainingsplan auf.
Vor jedem Anspannen wußte jeder von uns 3en (meine große Tochter
AnnaRebecca half noch mit) welche Aufgabe er hat, und was zu tun ist. So
waren wir bestens vorbereitet, strahlten Zuversicht und Sicherheit aus
und Jule
arbeitete sehr zufrieden und aufmerksam mit. Wir fuhren täglich eine
Woche immer andere Wege und immer längere Srecken.
Sie erlebte nur Freude ,Lob und beste Erfahrungen.
Dann fuhr ich, immer mit erfahrenen Freunden noch ca 6 Wochen so oft es
ging, bis der Winter uns zu einer Pause zwang.
Im nächsten Jahr war sie aus dem Geschirr gewachsen und ich konnte sie
2Jahre nicht mehr fahren und widmete mich der Reitausbildung.
Nun hat sie wieder ein passendes Geschirr.
Sie wurde zur Probe mit Flicka einer sehr ruhigen Eselstute gefahren und
hatte nichts verlernt.
Da sie nur gute Erfahrungen gemacht hatte, sehr korrekt und mit klaren
Anweisungen eingefahren wurde und auch genügend Fahrten waren um das
Gelernte zu verdauen, ist sie heute ein super zuverlässiges Fahrtier,
mit dem ich jetzt noch etwas Bodenarbeit
für die Vorbereitung zumHolzrücken gemacht habe und freue mich mit ihr
und einem erfahrene Pferdeholzrücker nächste Woche
in den Wald zu gehen.
Ich kann nur Raten, laßt euch Zeit, denn auch ein Kind lernt nicht
gleich im Gymnasium.
Lieber kleinere Schritte und die richtig und lieber paar Tage ( Wochen)
am Stück, als nur ein mal die Woche).
Ein Muli hat so viel Kraft und wenn etwas schiefgeht, gibt es keine
Kandarre oder Bremse, die das Tier halten kann, und dann ist es erstmal
verdorben und mißtrauisch über lange Zeit.
Ute |
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