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HDV 12   

 
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elke
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BeitragVerfasst am: 25.12.2010, 20:10    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo,
hier noch ein Link zu amazon, dort wurde mir ein Buch für die Bodenarbeit/Langzügelarbeit empfohlen.
Die Kunden-Rezessionen klingen gut:


https://www.amazon.de/Gymnastiziere....qid=1293304345&sr=8-1


Oder noch eines:
Über die Arbeit mit dem Kappzaum:

http://www.amazon.de/R%C3%BCckentra....0115313/ref=pd_rhf_shvl_3

Gruß Elke
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 26.12.2010, 14:33    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

das Buch aus dem Cadmos-Verlag würde ich mir nur zulegen,wenn ich es vorher im Buchhandel ansehen konnte. Die meisten Bücher des Cadmosverlag die ich mit anderen vergichen habe waren mir inhaltlich zu oberflächlich.

Anders sind meine Erfahrungen bei den Büchern im Kosmos-Verlag. Zu den Themen, die mich interessieren, waren sie meist ausführlicher.

Daher besser im Handel oder einer Bücherei vorher ansehen.

Meiner Meinung nach kommt es bei der Umsetzung der Inhalte auf Nachhaltigkeit an. Das heisst, dass man nach einem guten Plan/Konzept kontinuierlich arbeitet. Wenn die Pausen zwischen den einzelnen Einheiten zu lang sind fängt man praktisch von vorne an.

Die Longenarbeit ersetz auch keine gute Reiteinheit, sondern ergänzt sie. Beides muss auf einander abgestimmt sein.

Ich hoffe ich werde bald die Reitvorschrift H.Dv.12 von 1912 in der Fassung von 1926 haben. Sie soll die kompetteste Ausführung sein im Bezug auf die Ausbildung der Pferde.
Die im Handel erhältliche Ausgabe von 1936 ist schon stark gekürzt.
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 27.12.2010, 11:14    Titel:   Antworten mit Zitat

Äh...Holger????

Wie willst Du denn die HDV 12 mit Parelli zusammen bringen?
Sicher stehen da 'ne Menge Dinge drin, die heute noch Gültigkeit haben.
Aber da ging es vor allem darum, Doofköppe, Dumpfbacken und Trottel möglichst schnell zu Pferdesoldaten zu machen.
Und DAS sollte möglichst wenig von Kaisers Groschen kosten.

Alles was an der der HDV 12 pferdefreundlich ist, war vor allen dazu geeignet, das "Pferdematerial" so lange wie möglich einsatzfähig zu erhalten.

Die gesamte Ausbildung hatte den wenig talentierten und wenig motivierten Pferdesoldaten im Fokus.

Von Parelli mag man halten, was man will, aber ich denke schon, DAS sieht er genau annersrum.... also hoch motiviert, einfühlsam und geduldig (drei Vokabeln, die in der HDV 12 nicht vorkommen!).

Viel Spaß beim Spagat...grins...

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Trouble rides a fast horse; Forgiveness rides a mule
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Susanne
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BeitragVerfasst am: 28.12.2010, 15:04    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

das Buch: "Gymnastizierende Arbeit an der Hand" habe ich auch, und es ist eines der am meisten bei mir eingesetzten Bücher. Es ist alles sehr ausführlich erklärt, auch worauf es ankommt. Sicher, es geht nicht bis zur hohen Schule an der Hand, aber die Grundlagen kann man sich super damit erarbeiten. Tira war ja sehr schief und ungymnastiziert als ich sie bekam, und wir haben sehr viel an Beweglichkeit erreicht mit dem Buch.
Also von mir 5 Sterne.

Grüße Susanne
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carol_kaye1
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BeitragVerfasst am: 28.12.2010, 15:43    Titel:   Antworten mit Zitat

Ist zwar nicht unbedingt Stahlecker, aber immerhin Langzügel:

kennt jemand von Euch Sabine Ellinger (http://dressur-design.de)? Ich war mit ihr mal in Kontakt da sie bei uns in der Nähe wohnt und liebäugle mit Langzügel-Unterricht für unsere Miniponys. Das Problem ist mal wieder nur der fehlende Hänger und die Anfahrt... mal sehen.

Viele Grüße
Elke

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 28.12.2010, 21:18    Titel:   Antworten mit Zitat

HannoPilartz hat Folgendes geschrieben:

Wie willst Du denn die HDV 12 mit Parelli zusammen bringen?...


Ich denke mit meiner wachen Intelligenz.

Kennst Du die H.DV.12 von 1926, oder hast Du sie sogar?

Die Ausgabe von 1937 ist ja wohl stark zusammengestrichen worden.

In der Ausgabe von 1912 steht einiges drinn, was ich sehr gut mit Horsemanship verbinden kann.
Mir geht es vor allem um den Aufbau der Ausbildung der Remonten.

Und um die H.DV.12 umzusetzen muss man mit dem Pferd kommunizieren. Und um Kommunikation geht es bei Parelli.

Schaun wir mal ob ich da einen Spagat machen muss.
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HannoPilartz
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BeitragVerfasst am: 29.12.2010, 10:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Sorry, habe nur die zusammen gestrichene Fassung von 1937.
Aber die von 1912 dürfte noch zu bekommen sein, zumindest als Kopie. Eine Fassung von 1926 kenne ich nicht....
Sorry, nach meiner Auffassung sind gerade die Anforderungen an die Kommunikation des jungen Reiters mit dem Pferd in der HDV 12 sehr mager. Bei der Ausbildung von Remonten gibt man sich m.E. auch nicht übermäßig viel Mühe, Pferde wurden damals nicht unbedingt als "eigenständige Wesen" gesehen, und sie mussten ja auch darauf vorbereitet werden, sich auch von Trotteln und Deppen reiten zu lassen.....

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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 29.12.2010, 21:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Die H.DV 12 von 1912 habe ich mir beim Reit- und Fahrverein Günzburg runtergeladen. Die Ausagbe von 1926 soll noch besser sein.

Beide sind selten im Antiquariat zu bekommen. Von der Ausgabe von 1926 habe ich aber jetzt eine Kopie in Aussicht.
Was die Kommunikation angeht erwarte ich auch nicht viel. Wichtiger sind mir die Einlassungen zur Beanspruchung der Pferde.

Ich geb Dir schon recht, Hanno, wenn Du die Ausbildung einfacher Bauern zum Reiter ansprichst. Andererseits waren die Tiere zu bedeutend um sie durch falsche Ausbildung zu verschleißen. Und um im Kampf zu bestehen war eine Vertrautheit zwischen Reiter und Pferd auch von Bedeutung.

Ich finde immer wieder diese Fokusierung auf den Aufbau von Muskeln durch Gymnastizierung.
Ich meine, dass jede Bewegung auch gymnastizierend wirkt. Es kommt auf die Dosierung an.
Und da bietet die H.DV. 12 einen guten Anhalt.

Und mit Parelli hat sie zu einem gewissen Grad den Faktor Zeit gemeinsam. Sie baut die Ausbildung schrittweise über einen langen Zeitraum auf und lässt keine Abkürungen zu.

Deshalb halte ich dieses Wissen als Hintergrund für Ausbildungen so wichtig, auch bei der Arbeit an der Doppellonge und mit dem langen Zügel.
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elke
Supermoderator


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BeitragVerfasst am: 30.12.2010, 06:51    Titel:   Antworten mit Zitat

Morgen,
für alle die sich auch für die Heeresvorschrift interessieren (was man nicht kennt, kann man nicht beurteilen):
Hier ein Link zu Wikipekia, dort ganz nach unten scrollen und unter Weblinks : Scan der Ausgabe anklicken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reitvorschrift_H.Dv.12
Alles ist noch in der Alten Deutschen Schnörkelschrift gehalten. Also ist umdenken und Flexibilität gefordert Großes Lächeln
Gruß Elke
PS: Holger danke für den Tipp!
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Caprivi
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BeitragVerfasst am: 30.12.2010, 10:08    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

da hatte ich es noch gar nicht gesehen. Ich habe den Link bei Dir "Scan der Ausgabe" eingefügt.

Ich habe mir aus den Scans ein Worddokument gemacht. Da es lauter JPG sind hat es 44 MB.
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