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ThreeOaksRanch Benutzer
Anmeldungsdatum: 19.04.2004 Beiträge: 61
Wohnort: Langquaid
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Verfasst am: 22.04.2004, 09:48 Titel: |
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Howdy,
mh also zu meinem Problem,
Unser Krümelchen hat am Hals, zwischen den vorderbeinen und im Bereich vom Sattelgurt lauter Pusteln.
Sehen aus wie mückenstiche, jucken gehen dann auf, dort fallen die Haare aus und das sommerfell kommte nach. Ein Bekannter der auch ein Muli hat meinte bei seinem ist das auch so und ganz normal,
Mh seit wir von Marstall das robust Futter also für Maultier, Esel Zebra füttern ist es um einiges besser geworden, aber da sind sie immer noch.
Wer kann mir näheres darüber sagen????
Grüße Mona |
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HannoPilartz Erfahrener Benutzer
Alter: 69 Geschlecht: Anmeldungsdatum: 01.03.2004 Beiträge: 1201
Wohnort: Honerath/Adenau Entfernung: 0 km
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Verfasst am: 22.04.2004, 11:44 Titel: |
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Hallo Mona,
sicher ist das "normal" bei Maultieren.... Die meisten werden ja auch mit Eiweiß und Energie überfüttert....
Füttere gutes Heu, stell' Dein Maultier auf magere Weiden (oder mit "Fressbremse" und/oder begrenzter Weidezeit), und lass mal Marstall weg, ein gutes Mineral-/Vitamin-Ergänzungsfutter in Maßen ist okay..... und dann gehen die Pusteln schon weg...
Zu "mastiges" Futter zeigt sich sehr oft in Form von Hautproblemen.
Mit der alten "Kavallerie-Formel" 5kg Heu/5 kg Hafer kann man leichtfutterige Maultiere schnell krank füttern..... und industrielle Fertig-/Mueslifutter - selbst solche für "Robustrassen" - sind nicht unbedingt besser.... Bei Maultieren, die TÄGLICH richtig arbeiten, reicht davon meist eine Tagesmenge von 1-2 Pfund!!!! Tun sie nichts, brauchen sie auch nichts davon, gutes Heu plus Minral-/Vitaminfutter reicht meistens...
Bei älteren, schwerfutterigen Maultieren (wie bei Dir mit Warmblut-Eltern...) würde ich lieber Energie- und Eiweiß-reicheres Heu wie Luzerne füttern, damit sie nicht klapperig werden, als Mueslifutter anbieten.....
Gruß _________________ Trouble rides a fast horse; Forgiveness rides a mule |
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ThreeOaksRanch Benutzer
Anmeldungsdatum: 19.04.2004 Beiträge: 61
Wohnort: Langquaid
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Verfasst am: 23.04.2004, 19:08 Titel: |
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Hallo Hanno,
mh letztes Jahr im Fellwechsel sah er viiiiieeel schlimmer aus.
Erst seitdem wir Marstall zufüttern ist das besser geworden.
Dazu gibts auch immer Karotten und Obst. Bevorzugt Banane.
Sein Fell glänzt aber er sieht aus wie Flickenteppich.
Ich weiß ja nicht wies bei euch so ist, aber bei uns hier in Niederbayern wars gaaanz schwer an Heu ranzukommen weil der sommer so heiß war.
Wir waren froh überhaupt noch Heu zu bekommen und hatten öfter nicht die Wahl welches wir nehmen. Sondern mußten das nehmen was gerade angeboten wurde.
Die Preise waren wirklich Wucher trotz nicht so toller Qualität. Gutes Heu ist schon lange nicht mehr zu bekommen.
Wir warten sehenslicht auf das frische.
Was sollte ich deiner Meinung nach an Mineralien zufüttern?? Reicht da der Mineralleckstein nicht aus?
Welche Produkte? Und wie heißen die genau, wo krieg ich die???
Gruß Mona |
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HannoPilartz Erfahrener Benutzer
Alter: 69 Geschlecht: Anmeldungsdatum: 01.03.2004 Beiträge: 1201
Wohnort: Honerath/Adenau Entfernung: 0 km
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Verfasst am: 26.04.2004, 11:25 Titel: |
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Hallo Mona,
ja, das stimmt, nach gutem Heu musste man in diesem Winter besonders gründlich suchen, und deutlich mehr bezahlen...
Aber wenn man weiß WIE WICHTIG das ist, weiß man auch, dass man keine Wahl hat, man MUSS....
Ein Mineralleckstein reicht bei vor allem bei nur mäßiger Heuqualität (wenig bis fast gar kein Kräuteranteil) ganz sicher nicht aus. auf Dauer...
Wir füttern SemperMin von St-Hippolyt, vor allem, weil da kein Calzium-Carbonat drin ist, welches die Darmwand durch eine Art "Seifenbildung" verkleistern soll. Von Lexa soll es ein ähnlich gutes, aber preiswerteres Mineral-/Vitaminergänzungsfutter geben.... habe ich aber keine Erfahrung mit....
Gruß _________________ Trouble rides a fast horse; Forgiveness rides a mule |
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ThreeOaksRanch Benutzer
Anmeldungsdatum: 19.04.2004 Beiträge: 61
Wohnort: Langquaid
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Verfasst am: 27.04.2004, 09:24 Titel: |
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Hallo,
jo das von St. Hippolyt davon hab ich schon gehört, füttert eine Bekannte von uns auch dazu.
sie ist sehr begeistert.
Ja das mit dem Heu war wirklich eine wahnsinnssache. Wir fingen ja erst im August damit an unsere Tiere bei uns vor die "Haustüre" zu stellen, und im selben Jahr Feb. sind wir hier erst hergezogen, somit hatten wir nicht besonders viel Kontakte zu den Bauern und die Winterquellen wußten wir natürlich auch nicht.
Aber mittlerweile ist das schon besser, und Heu für das ganze kommende Jahr gesichert. Gutes Heu vorallendingen.
Gruß Mona |
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Iris Benutzer
Anmeldungsdatum: 28.02.2004 Beiträge: 68
Wohnort: Raum Köln/Bonn
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Verfasst am: 29.04.2004, 15:28 Titel: |
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Hallo!
Erst einmal vorne weg: Das Futter von St. Hippolyt ist suuper und sein Geld wert (gibt es aber leider nicht bei uns , müssen es also bei Gelegenheit von weiter weg mitbringen oder mit etwas schlechterem Zufutter bei sehr gutem Heu auskommen)
Allerdings erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen CaCO3 und einer Verseifung nicht .
Richtig dagegen ist, daß CaCO3 schlecht löslich und damit schlecht resorbierbar ist. Im Klartext heißt das, der Großteil kommt hinten wieder so raus, wie Du ihn vorne reinfütterst!
Organisch gebundenes Ca (gilt auch für andere Elemente) ist wesentlich besser löslich und resorbierbar, leider aber auch teurer, da es sich nicht einfach im Steinbruch abbauen läßt!
Das ist übrigens auch bei den humanen Mineral- und Vitaminprodukten der Unterschied zwischen billiger Supermarkt- und teurerer Apothekenware!
Viele Grüße
Iris |
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