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Wölfe   
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 16:45    Titel: Wölfe   Antworten mit Zitat

Hier mal ein kurzer Bericht über unsere "wilde"Lündburger Heide,
http://www.op-online.de/nachrichten....-verfolgt-zr-2501541.html
schmunzeln musste ich schon beim lesen...

_________________
Umlasten und verschieben von Gewicht, mehr ist Reiten nicht! Gib der Bewegung eine Chance und finde die Balance! © P.R.
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Klaus
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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 00:13    Titel:   Antworten mit Zitat

Ach sind die putzig, diese Wölfe. So richtig niedlich.

Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, haben wir hier kein eigentliches Wolfsproblem, aber ein Problem mit Coyoten/Wolf Kreuzungen.

Im letzten Jahr wurde ca. 2km von uns eine Frau gebissen und attackiert.
Im Wohngebiet. Sie hat es überlebt.

Anders auf Cape Breton. da wurde im Oktober 2009 eine Junge Frau, eine 19 jährige Sängerin aus Toronto von einem Rudel zu Tode gebissen.

Coyote bites sleeping teen in head - Local - Cape Breton Post 9 Aug 2010

In diesem Jahr wurde ein 14 Jähriger Junge gebissen und ziemlich schwer verletzt

16 May 2012 – A 14-year-old Nova Scotia boy is recovering from coyote bites to his leg

Nur mal so zur Info und Meinungsbildung

LG
Klaus
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Miss Red
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 07:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Klaus hat Folgendes geschrieben:
Ach sind die putzig, diese Wölfe. So richtig niedlich.

Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, haben wir hier kein eigentliches Wolfsproblem, aber ein Problem mit Coyoten/Wolf Kreuzungen.

Im letzten Jahr wurde ca. 2km von uns eine Frau gebissen und attackiert.
Im Wohngebiet. Sie hat es überlebt.

Anders auf Cape Breton. da wurde im Oktober 2009 eine Junge Frau, eine 19 jährige Sängerin aus Toronto von einem Rudel zu Tode gebissen.

Coyote bites sleeping teen in head - Local - Cape Breton Post 9 Aug 2010

In diesem Jahr wurde ein 14 Jähriger Junge gebissen und ziemlich schwer verletzt

16 May 2012 – A 14-year-old Nova Scotia boy is recovering from coyote bites to his leg

Nur mal so zur Info und Meinungsbildung

LG
Klaus


Da scheint ihr aber einen anderen Schlag Wölfe zu haben als die sich hier in DE ansiedeln..
Hier wird krampfhaft versucht den Leuten dieses "großer böser Wolf" Denken auszutreiben und du schreibst hier so was Rolleyes 3
Guck mal nach,wie viele Menschen von agrssiven Hunden (zu Tode) gebissen wurden...

_________________
Grüßle Sandra
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 590

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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 07:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Sehe ich wie Miss Red!
Klaus, was ist denn Deiner Meinung nach zu tun?
Alles auszurotten oder zu töten was uns Menschen gefährlich werden könnte halte ich für keine gute Idee. Aber das ist ja nur meine ganz persönliche Meinung. Manchmal frage ich mich warum Leute ins Auto steigen, die Gefahr hierbei ums Leben zu kommen steht in keinem Verhältnis zu dem von einem wilden Tier angefallen zu werden-auch in Kanada nicht.Leben ist nun mal lebensgefährlich. Lernen mit der Gefahr zu leben finde ich persönlich die bessere Variante.Haben wir mit dem Autofahren ja auch geschafft

Na ja, auf jeden Fall steht Urban Wildlife vor der Tür, ob das eine Bedrohung oder eine Bereicherung ist kann ja jeder für sich entscheiden-die Tiere jedenfalls versuchen gerade mit unserer verunstalteten Welt zu leben-könnten wir uns ja ein Beispiel dran nehmen.
Wie Miss Red schon schrieb...der "böse" Wolf Gedanke...ist keine gute Basis. Warum der wolf so schrecklich dargestellt wird/wurde liegt wohl daran, weil er dem Menschen so ähnlich ist...
Gruß

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SCHORSCH
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Anmeldungsdatum: 12.01.2010
Beiträge: 578

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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 07:43    Titel:   Antworten mit Zitat

ich finds ja Klasse, wie sich so langsam die Wildnis in Deutschland breit macht Großes Lächeln
aber gerade diese Woche hatte ich eine Diskussion : hier an Kocher und Jagst sind wieder die Biber heimisch geworden. Ich war völlig verblüfft, als eine Kundin von mir extrem über das Viehzeug schimpfte, das da wieder einwandert - die alte Dame ist ein Urgestein in der bio-dynamischen Szene - zu Hause ein großer Demeter Betrieb , das grüne (Deck-)Mäntelchen um, aber geauso wie die anderen Bauern am schimpfen über das wilde Viehzeug !?!?? Ich war schon sehr verwundert!
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Peca
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 24.10.2011
Beiträge: 266

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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 08:06    Titel:   Antworten mit Zitat

Bei uns in der Nähe (im Westerwald) ist vor ein paar Monaten ein Wolf von einem Jäger erschossen worden Thumbsdown , angeblich aus Versehen.
_________________
Trabst du noch oder schwebst du schon? RIDE A MULE
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Klaus
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BeitragVerfasst am: 14.09.2012, 14:22    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich habe mein "Grünes" Leben hier in Nova Scotia gefunden.
Da brauche ich keinen Deckmantel.
Was viele " theoretisieren" erlebe ich hautnah.
Ich schlage meinen Wald nicht kahl, ich benutze keine Chemie, etc, etc.
Meine Autos fahre ich mit Pflanzenöl, statt Diesel.
Das Rudel Coyoten gestern Abend, die Adler und vieles mehr.
Das erlebe ich hautnah. Wunderschön.
Nun schreiben die Idealisten das ich nicht mal auf Gefahren aufmerksam machen darf.
Also machen wir die Augen zu und durch.
Ich habe auf Fakten hingewiesen und gesagt Info zur Meinungsbildung.

Auch auf den Tod einer 19 Jährigen, die am Anfang ihres Lebens stand.
Das ist Euch nicht eine Zeile Wert. Sad Smiley 002
Wir haben hier Platz und Raum ohne Ende. Ihr in Europa aber nicht.
Trotzdem bleiben die Wölfe/Coyoten nicht im Wald sondern erobern die Randbereiche der Städte.
Vermehren sich die Wölfe unkontrolliert, dann wird der Wolf seinen Lebensraum erweitern, ganz zwangsläufig. Hier haben diese Tiere bereits jede Scheu verloren.
Diese Entwicklung konnte ich hier vor Ort erleben.
Das habe ich nicht erfunden.
@ Sancho
immer drauf mit Unterstellungen ! Thumbsdown
Lies mal meine Beiträge richtig und ob da irgendwas steht, dass ich alles was gefährlich. ist, ausrotten will.

Es ist halt so, dass alle die nicht betroffen sind, meist am lautesten schreien.
Ich ziehe notgedrungen immer einige unserer Ziegenbabys mit der Flasche auf, wenn die Mütter nicht genug Milch im harten Winter haben.
Diese Babys dann an die so putzigen Coyoten zu verfüttern macht für mich absolut keinen Sinn. Da kämpft man oft Nächtelang um das Tier am leben zu halten.
Das tut verdammt weh solch ein Tierchen zu verlieren.
Euer Tenor...was schreit der blöde Kerl...der Coyote muss auch leben.
Theorie und Praxis .......

LG
Klaus
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 590

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BeitragVerfasst am: 17.09.2012, 00:05    Titel:   Antworten mit Zitat

Sorry Klaus, ich wollte Dich weder angreifen noch verletzen!
Zitat:
Ach sind die putzig, diese Wölfe. So richtig niedlich.
Deine Meinung oder rhetorische Ironie?
warum ich über den Zeitungs-Beitrag schmunzeln musste hast du nicht erfragt.
Zitat:
@ Sancho
immer drauf mit Unterstellungen ! Thumbsdown
Lies mal meine Beiträge richtig und ob da irgendwas steht, dass ich alles was gefährlich. ist, ausrotten will.
Sorry war nicht meine Absicht. Fakt ist:In Deutschlend ist Bär und Wolf seit 150 "ausgerottet".
Zitat:
Klaus, was ist denn Deiner Meinung nach zu tun?
War meine Frage, nicht mehr und nicht weniger.
Meine Meinung dazu habe ich angefügt...und ja ich bin Idealist!
Sorry wenn ich eine andere Meinung vertrete!...und wieviel ich von Wölfen verstehe oder auch nicht kannst Du nicht wissen!

sonnigen Gruß aus Europa

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 17.09.2012, 02:41    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Sancho,

nein ich bin gar nicht verletzt und ich vertrete gar keine sooo unterschiedliche Meinung.
Nur, alles verniedlichen, das ist nicht meine Art.
Klar war der Anfang rhetorische Ironie, wie Du das nennst.
Gefolgt von Fakten, welche niemand bestreiten kann, oder ?
Auch ist es wohl meine Art auch auf Probleme aufmerksam zu machen, welche ich hier vor Ort erlebe, aber die wenigsten „ von Euch daheim gebliebenen“.
Was und wie sich das mit den Coyoten hier in den Jahren entwickelt hat, das steht Euch ja erst noch bevor mit den Wölfen.
Richtig ?
Gibt es außer Dir ( das entnehme ich Deiner Steilvorlage ... und wieviel ich von Wölfen verstehe oder auch nicht kannst Du nicht wissen! )
jemanden, dem schon mal ein Rudel Wölfe im Wald begegnet sind ?

Mit dem Idealismus ist das halt so eine Sache, Fischer war auch einer und heute ist er
Multimillionär mit dickem Bauch.
Das ist keine Schmähung gegen Dich, wir kennen uns ja gar nicht.
Ich kenne halt viele die sind immer Idealisten solange sie nicht betroffen sind.

Was meinst Du was passieren würde wenn das Mulifohlen von einer unserer Forumsdamen von Wölfen angefallen würde.
Tenor dann: egal, hätten auch streunende Hunde sein können ???
Kaufen wir halt ein neues.

Deine Frage : Klaus, was ist denn Deiner Meinung nach zu tun?

Ich weiß es nicht !!!
Für mich habe ich entschieden, ich versuche meine Tiere zu schützen.
Deshalb ist Kevin
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eingezogen, nachdem wir unsere Mira
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durch einen schrecklichen Unfall verloren haben.
Deshalb sind April, May und June gekommen.
Kann ich auf diese Weise die Coyoten von meinen Ziegen oder Kälbern fernhalten, habe ich getan was ich konnte.
Dann bleibt das Gewehr im Schrank.
Die Praxis wird es zeigen.

LG
Klaus
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
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BeitragVerfasst am: 19.09.2012, 00:16    Titel:   Antworten mit Zitat

Hier in Europa, Rumänien u.s.w hat man die besten Erfahrungen zum Schutze der Herden mit Strom und Herdenschutzhunden gemacht.
Ob das bei Dir praktikabel ist weiß ich nicht.
Strom ist relativ einfach aber teuer und aufwendig.
Herdenschutzhunde funktionieren nur, wenn sie in EINER Herde aufgewachsen sind und dann beschützen sie die eine Herde...aber keine andere. Und EIN Herdenschutzhund reicht nicht!!! Hütehunde kann man dann nicht mehr einsetzen, ausser man entfernt vorher die Herdenschutzhunde.
Wölfe haben ein ausgeklügeltes Jagdsystem....Wiederkäuer werden anders gejagt als andere Beute u.s.w.
leider kenne ich mich mit Coyoten nicht aus, bist du sicher das es Hybriden zwischen Wolf und Coyote sind. War bisher lange umstritten, da Coyoten ins Beutechema von Wölfen fallen?
Deshalb finde ich deine Berichte schon spannend.
Gruß

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 19.09.2012, 01:00    Titel:   Antworten mit Zitat

Das mit den Hybriden zwischen Coyote und Wolf stammt nicht von mir, das kann ich mir nicht anstecken.
Das haben so richtige Koryphäen mittels DNA Test nachgewiesen.
Ich persönlich war vorher der Meinung gewesen es seien Kreuzungen Coyote mit entlaufenen Haushunden, z.B. Schäferhund.
Ich hatte mal einen Rudelanführer fotografiert, der sonnte sich auf der Weide vor unserem Haus, Luftlinie weniger als 50 Meter, und ich hätte geschworen das Trum Vieh ist ein Schäferhundmix, wegen der Groesse und vor allem der Farbe.
Ich dachte ja immer, dass der Wolf der Todfeind des Coyoten sei. Aber falsch.
Der Game Warden ( Wildhüter ) hat mich belehrt.

Der Kanadische Grau Wolf wird oft als Rudel-Fuehrer gesehen, nie aber umgekehrt, es gibt keinen nachgewiesen Fall, dass ein Coyote bei den Wölfen," einspringt ".

Nun hast Du aber wieder nicht gesagt woher Deine persönliche Erfahrung mit Wölfen herstammt Blinzeln und ob Du schon mal einem Rudel im Wald begegnet bist.
Bin halt neugierig !
Auch ist kein Forumsmitglied bereit gewesen mit persönlichen Wolfsbegegnungen bei zu tragen. Schade eigentlich, oder ?

LG
Klaus

PS : es ist kurz nach 20:00 und meine Frau kommt gerade rein und beschwert sich, dass der Hund nicht bellt und die Coyoten heulen ......

den link http://mountedarchery.net/ habe ich gerade gefunden und ich hoffe, das macht Dir Spass.
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 590

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BeitragVerfasst am: 19.09.2012, 08:38    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Klaus! Ich möchte den Wolf weder verteufeln noch vergöttern. Wir haben Mitte der 90er einige Hilfstransporte nach Rumänien organisiert und durchgeführt. Wir haben Kinder-und Behindertenheime und Krankenhäuser unterstützt. ..aber zur Sache...ich habe an diese Transporte immer ein paar Wochen Aufenthalt in Rumänien gehängt.
Verschiedene Touren durch die Karpaten, zu Fuß und zu Pferd, und Übernachtungen bei Schafhirten beinhalteten Kontakt mit Wolf und Bär und Herdenschutzhunden und Wildbiologen.
Es hat immer einige Zeit gedauert bis die Hunde mich akzeptiert haben ...die haben wirklich vor nichts und niemanden Angst und beschützen die Herde nicht nur vor den Wildtieren.
Allerdings war ich den wildlebenden Wölfen nie so nahe, das ich nach ihnen hätte treten könnte oder sie Anfassen können(hier glaube ich hat der Soldat auf dem Orientierungsmarsch auch etwas übertrieben...aber wer weiß). Sie begleiten einen oft Tagelang ohne das man nur einen zu Gesicht bekommt.man hört sie nur manchmal in der Nacht wenn sie zur Jagd „rufen“z.B. Die Hunde sind aber ein sehr effektiver Schutz gegen Wölfe, mit Bären haben sie es schon schwieriger. Wissen die Wölfe, das bei einer Herde nichts zu holen ist, lassen sie die Herde im Normalfall dann für den Rest des Sommers in Ruhe.Unruhige Nächte waren es aber trotzdem, die ersten Nächte, wenn die Hunde angeschlagen haben stand ich Senkrecht im Schlafsack. Am Tag sieht man nichts von den Wölfen.auf einer Tour sah ich ein paar Nächte in folge einige im Mondlicht über eine Lichtung ziehen. Also nicht besonders spektakulär, für mich aber so beeindruckend, das ich mir daraufhin alles reingezogen habe was es auf dem Markt gibt über Wolf und Bär...auch Kontakt zu Wildbiologen habe ich bei Fragen gesucht.
Verhalten gegenüber Bär und Wolf habe ich denke ich gelernt und mir wurde von keinem Fall berichtet, wo jemals ein Wolf einen Hirten angefallen hätte und diese leben den gesamten Sommer mit ihnen und ihrer „(Schaf)Beute“. Über Herdenschutz gegenüber Wolf und Bär weiß ich jedenfalls mittlerweile einiges.
(bitte NICHT anklicken, wer keine toten Schafe sehen kann)
http://www.gmx.net/themen/schweiz/u....chlauer-herdenschutzhunde Wer Herdenschutzhunde einsetzen will, sollte sich gut informieren...man kann sie nicht einfach in eine Schafherde stecken und meinen sie würden die beschützen, die Hunde müssen in der Herde aufwachsen, das habe ich jedenfalls in Rumänien von den Hirten gelernt.
Danke für den Link, ich kenne Katie-sie war auch schon ein paar mal hier in Deutschland-der Guru der Horsebackarchery`s ist aber Kassai aus Ungarn. Und ja es macht Spass, nur Wettkämpfe sind nicht mein Ding....
Gruß nach Kanada

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Klaus
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BeitragVerfasst am: 20.09.2012, 14:29    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Sancho,

klingt toll, was Du so erlebt hast.
In Deutschland war ich auch großer Wolf's Fan und regelmäßiger Besucher der "Fasanerie" bei Hanau, zusammen mit meinen Kindern.
Ja so ein Herdenschutzhund hat schon seine ganz eigene Mentalität.
Unser Kevin ist auf einer Farm geboren, kennt Ziegen, Schafe, Kühe, etc von Geburt an.
Dann kam er zu einer sehr, sehr gut meinenden Dame, welche ihn dann an uns im Alter von 6 1/2 Monaten, abgab.
Jetzt ist Kevin grade mal 8-9 Monate alt, aber schon riesig.
Damit er den Nachbarhund nicht platt macht, haben wir ihn schon mal " integriert".
Zusammen mit den Mulis wird er hoffentlich mein Problem " am Schopf packen".

Wegen Deiner Aussage...Unruhige Nächte waren es aber trotzdem, die ersten Nächte, wenn die Hunde angeschlagen haben stand ich Senkrecht im Schlafsack.

...da muss ich an einen Besucher vom letzten Jahr denken.
Im Haus war es in der Nacht sehr warm. Deshalb hatte ich angeboten draußen ein großes Zelt auf zu stellen. Hinterm Zaun wohlgemerkt.
Der gute Mann war aber für Geld und gute Worte nicht dazu zu bewegen und fühlte sich nur im Haus sicher vor den Coywolves. Biggrinc

LG
Klaus
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sancho
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 590

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BeitragVerfasst am: 21.09.2012, 16:35    Titel:   Antworten mit Zitat

Hey Klaus, lustige Geschichte mit deinem Besuch Großes Lächeln !
- ich wünsche Dir es klappt so wie Du es Dir ausgerechnet hast!
Ich hoffe ich kann hier meine Bedenken äußern ohne gleich als Superschlaumeier dazustehen. Sind nur meine Gedanken zu Deinem Herdenschutz und sicher weißt du das auch schon alles. aber, auch hier in Norddeutschland wird man sich darüber zukünftig verstärkt den Kopf zerbrechen müssen!
In wie weit Maultiere zum Herdenschutz geeignet sind kann ich nicht beurteilen, wehrhaft in alle Richtungen sind sie ja, ob sie aber eine Ziegen- oder Schaf-Herde beschützen würden??
Zu Deinem Kevin-(hübscher Kerl), in der Lausitz wurden bereits durch einen Hund geschützte Herden von Wölfen angegriffen. Der einzelne Herdenschutzhund war damit hoffnungslos überfordert. Haben die Wölfe den Respekt vor den Hunden erstmal verloren (Studien dazu gibt es aus Rumänien) wird das Prinzip der Abschreckung versagen und der Hund wird selbst zum Opfer und der Gram des Halters um so größer. Ich habe schon geschrieben, ein Hund reicht nicht...hoffentlich findet Deiner genug Unterstützung durch deine Maultiere.Wölfe riechen wie viele „gefährliche“ Duftmarken um deine Herde verteilt sind.
So habe ich es erlebt:
Herdenschutz ist Teamwork zwischen Hunden und Hirten. Nachts werden die Schafe auf engem Raum zusammengetrieben und wenn möglich in einer Einfriedung untergebracht. Ab Dämmerungsbeginn verhalten sich die Herdenschutzhunde viel aktiver als am Tag. Nähern sich große Beutegreifer der Herde, versuchen die Hunde diese abzuwehren. Wenn der Hirte die richtigen Hunde ausgewählt hat: Kräftige, große Hunde, die sich mit Wölfen anlegen können, die aber auch nicht zu groß sind, um schnell und wendig die Wölfe möglichst schon vor einem Angriff auf die Herde zu vertreiben. Von ihrem Wesen her sollen die Hunde aggressiv, aber gleichzeitig auch genügend vorsichtig sein, um sich nicht blindlings in Gefahr zu begeben. Hunde, deren Wesen in diesem Sinne nicht ausgewogen ist, bieten entweder keinen ausreichenden Schutz oder sie werden früher oder später von den Wölfen getötet. Der durch die bellenden Hunde gewarnte Hirte unterstützt die Hunde in dem er laut brüllend mit einem Knüppel rumfuchtelnd hervorkommt. Ich durfte nicht brüllen und rumfuchteln, sonst wär ich Gefahr gelaufen auch von den Hunden gestellt zu werden. Das grundsätzliche Gebot für die Erziehung eines Herdenschutzhundes lautet: Frühe Prägung auf die ihm anvertrauten Tiere und gleichzeitig nur minimale Sozialisierung dem Menschen gegenüber. Nur so, akzeptiert der Hund auch mit der Herde allein gelassen zu werden. Das wirft natürlich andere Probleme auf. Der beste Schutz ist eine nächtliche Einfriedung mit Strom und mind. 3 Herdenschutzhunde.
So, nun aber genug gefaselt...viel Erfolg und sonnige Grüße
Peter

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helga
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BeitragVerfasst am: 22.09.2012, 10:46    Titel:   Antworten mit Zitat

Ja, Sancho, wie recht du hast:

starke genetische verankerung, fruehe praegung auf die anvertrauten tiere und minimale sozialisierung auf den menschen...kombiniert mit einer haltung im rudel...macht einen herdenschutzhund zum absolut guten waechter der herde und leider zu einer potenziellen gefahr fuer alles andere.Diese hunde fragen nicht, sie greifen gleich an und beissen,was ihnen zwischen die zaehne kommt. In meinem fall zweimal meine hunde, jedesmal musste dann in narkose das tier wieder zusammengeflickt werden. Der mensch ist fuer sie nicht zu fuerchten, auch mich hatten sie gestellt, als ich meinen hunden zu hilfe kam...eine gefaehrliche situation.
Ich hatte auch mal einen, fast ein jahr lang.Er hatte mich ausgesucht als seinen menschen! Erst hab ich mich ein bisschen gefuerchtet, dann habe ich mich geehrt gefuehlt, von so einem starken tier bewacht zu werden. In der familie konnten wir ihn jedoch auf dauer nicht halten.
Die griechischen herdenschutzhunde kommen aus dem gebirge, seit die hirten diese hunde einsetzen, fehlt keine ziege mehr und der wolf ist ohne beute!
"Teamwork" mit dem hirten brauchen die hunde allerdings nicht, sie bewachen allein in der nacht die herde .

gruesse aus griechenland von helga

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Schon das Aeussere des Tieres hat etwas an sich, das dem Inneren des Menschen gut tut.
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